Bunte Hüpfburgen, große Sprünge: Das bietet ein mobiler Freizeitpark in Neumarkt

Hüpfen, klettern, rutschen – und das am liebsten ohne Pause. In der Hüpfburgenwelt Nimmerland kommen Kinder bereits ab dem Kleinkindalter auf ihre Kosten. Was es dort zu erleben gibt, verrät Betreiber Aron Renz.
Seit dem 1. August gleicht das Gelände in der Pelchenhofener Straße einem bunten Abenteuerspielplatz. Die Hüpfburgen-Ausstellung gibt es dort bereits zum zweiten Mal für einen ganzen Monat, bis zum 30. August. Vorher gastierte der mobile Freizeitpark bereits im oberfränkischen Forchheim.

„Wir zeichnen uns vor allem dadurch aus, dass bei uns auch Erwachsene mittoben können“, sagt Renz. Dass Eltern dieses Angebot gerne annehmen, freue ihn besonders. Eine Altersbegrenzung gibt es für den Besuch im Park nicht. „Bereits Kinder im Kleinkindalter können zu uns kommen und von den Eltern beim Spielen beaufsichtigt werden“, sagt der 35-Jährige.
Eine der größten Hüpfburgen Deutschlands zu sehen
Besonders stolz ist die Familie auf den Besitz einer der größten Hüpfburgen Deutschlands: die „Big Mama“. Mit 800 Quadratmetern bietet diese Platz für bis zu 350 Personen gleichzeitig. Mit Luft befüllte Giraffen, Gorillas und Elefanten verkörpern das Dschungel-Motto der Hüpfburg. Das Maul eines Haifisches fungiert als Rutsche.

Doch nicht nur auf den Hüpfburgen geht es hoch her. Gerade bei den sommerlichen Temperaturen kommen vor allem auch die Wasserrutschen mit Planschbecken gut an, schildert Renz. Und auch für ausreichend Verpflegung während des Tobens ist gesorgt: Von Kaffee und Kaltgetränken über Slush-Eis und Süßigkeiten bis hin zu Pommes und Chicken Nuggets kommen Jung und Alt auf ihre Kosten.
Hinter dem Nimmerland steckt viel Aufwand
Was den jungen Besuchern großen Spaß bringt, bedeutet für die Inhaber viel Organisation. Das Familienunternehmen benötigt mehrere Tage, um die 15 Hüpfburgen sowie den Wasserpark und den Kleinkinderbereich zu errichten. Und auch während des laufenden Betriebs gibt es täglich viel zu tun. Das Wasser der Wasserrutschen müsse täglich ausgewechselt, die Hüpfburgen desinfiziert werden. „Hinter diesem Spaß steckt täglich harte Arbeit. Aber für uns steht an oberster Stelle, dass sich unsere Besucher wohlfühlen“, sagt der Betreiber.

Die Idee zum „Nimmerland“ entstand dank der siebenjährigen Tochter des Ehepaars Renz. Immer wieder sei sie auf dem Ehebett herumgesprungen und dabei „Ich bin im Nimmerland“ gerufen. „So wurde die Idee geboren, ein echtes Nimmerland zum Hüpfen zu erschaffen.“
Bei den Neumarktern komme der Park bisher gut an. „Wir bekommen tolles Feedback von den Besuchern. Bisher gab es so gut wie keine Kritik. Wenn das so bleibt, sind wir sehr zufrieden“, sagt der 35- Jährige.

Auch Beatrice Kerner besucht mit ihren achtjährigen Zwillingen Louis und Amelie das Hüpfburgenland bereits zum zweiten Mal. Ihnen gefällt vor allem die Hai-Rutsche. „Die ist am höchsten und es gibt Wasser.“
Noch bis zum 30. August können Neumarkter Familien das Nimmerland entdecken. Von Montag bis Freitag öffnet der Park von 14 bis 18 Uhr seine Tore, samstags und sonntags von 12 bis 19 Uhr. Der Eintrittspreis liegt für Erwachsene bei sechs Euro, für Kinder bei 13 Euro.
