Allerlei verbotene Waffen: Polizisten stoppen bewaffnete Teenager bei Furth im Wald

Bundespolizisten haben am Grenzübergang Furth im Wald am Dienstagabend zwei Jugendliche im Alter von 16 und 15 Jahren mit insgesamt sieben verbotenen Waffen erwischt. Die Eltern mussten in der Nacht aus München in den Landkreis Cham reisen, um ihre Kinder vom Bundespolizeirevier Furth im Wald abzuholen.
Um 21.05 Uhr kontrollierten Bundespolizisten am Grenzübergang Furth im Wald ein Taxi mit tschechischer Zulassung bei der Einreise. Bei den Fahrgästen handelte es sich zwei Deutsche im Alter von 16 und 15 Jahren. Bei dem 16-jährigen Jugendlichen fanden die Beamten ein Springmesser mit seitlichem Klingenaustritt und einer Klingenlänge von über 15 Zentimeter, einen Elektroschocker ohne amtliches Zulassungszeichen, ein Schlagringmesser mit einer Klingenlänge von 18 Zentimeter und eine geringe Menge Haschisch.
Zudem entdeckten die Beamten bei dem 15-Jährigen ein als Bajonett modifiziertes Springmesser mit einer Klingenlänge von zwölf Zentimetern sowie drei Wurfsterne.
Waffen und Drogen sichergestellt
Die Polizisten stellten die verbotenen Waffen und die Drogen sicher. Das Bundespolizeirevier Furth im Wald ermittelt gegen den 16-Jährigen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und das Konsumcannabisgesetz. Den 15-Jährigen zeigten die Beamten wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz an.
Zudem schaltete die Beamten das Jugendamt Cham ein. Die in München wohnhaften Erziehungsberechtigten mussten aus der Landeshauptstadt anreisen. Die Bundespolizisten übergaben am Mittwoch um 2.30 Uhr die Söhne an ihre Eltern.