Polizei greift Ausreißerin am Regensburger Bahnhof in einer Nacht gleich dreimal auf

In der Nacht zum Dienstag haben Bundespolizisten am Hauptbahnhof Regensburg eine Ausreißerin gleich dreimal in Schutzgewahrsam genommen. Die 15-Jährige Deutsche war mehrfach von zu Hause ausgebüxt. Schlißlich wurde sie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie untergebracht.
In der Nacht zum Dienstag gegen 23 Uhr konnte eine Bundespolizeistreife am Hauptbahnhof Regensburg eine 15-jährige Deutsche in Schutzgewahrsam nehmen. Der Vater der Jugendlichen hatte das Mädchen laut Polizei als vermisst gemeldet. Anschließend übergaben die Beamten das Mädchen an den Erziehungsberechtigten.
Etwa vier Stunden später stellten die Beamten das Mädchen erneut fest. Als die Beamten das Mädchen ansprachen, wollte sie weglaufen. Die Bundespolizisten hielten die Minderjährige fest. Dabei ließ sich die 15-Jährige fallen und hyperventilierte. Nach der Versorgung und Entlassung durch die Rettungskräfte übergaben die Beamten das Mädchen erneut an den Vater.
Da die 15-jährige Ausreißerin während der folgenden Stunden innerhalb kurzer Zeit ein drittes Mal von zu Hause abgängig war, mussten aufgrund ihrer Minderjährigkeit die entsprechenden Fahndungsmaßnahmen aufrechterhalten werden. Sie konnte am Dienstag gegen 12.25 Uhr durch eine Zivilstreife der Polizeiinspektion Regensburg Süd im belebten Gebäude des Regensburger Hauptbahnhofs angetroffen werden. Da sie sich gegenüber den Beamten äußerst renitent verhielt, musste sie unter Anwendung unmittelbaren Zwangs zu Boden gebracht und zur Sicherheit der eingesetzten Beamten gefesselt werden.
Beamte des Bundespolizeireviers Regensburg unterstützen die Zivilstreife dabei. Die junge Frau wurde anschließend in der Kinder- und Jugendpsychiatrie untergebracht.