Hinter den Kulissen des Further Drachenstichs: Die heimlichen Helden im Rampenlicht

In Furth im Landkreis Cham, da hausen die Drachen. Am Stadtplatz, in den Geschäften, sogar auf der Speisekarte. Drachen soweit das Auge blickt! Und eigentlich geht es doch nur darum, dass ein Ritter einen Drachen erlegt. Oder? Um als Nicht-Further die Faszination Drachenstich zu verstehen und auch den Furthern eine neue Perspektive zu geben, haben sich zwei MZ-Reporterinnen auf, hinter und neben die Kulissen begeben, geführt von Bürgermeister Sandro Bauer.
Wie läuft der Drache, was macht eigentlich die Inspizienz, wie kommen die Darsteller zu ihrer Schminke, was ist eine Busine und wieso ist ein Stück Demokratie und Feminismus in einem mittelalterlichen Stück? Das waren nur einige der Fragen, denen unsere Reporterinnen auf den Grund gehen wollten.
Ein Stück, das bereits seit hunderten von Jahren existiert und das jedes Jahr aufs Neue tausende von Besuchern anzieht, aus einer neuen Perspektive zu beschreiben, ist nicht die einfachste aller Aufgaben. In dieser Reportage sollte es daher vor allem darum gehen, wer den Drachenstich heute zu dem macht, was er ist.
Wer sind die Menschen, die Jahr für Jahr Wochen ihres Lebens in das Gelingen eines Festspiels stecken? Was braucht es dafür überhaupt, welche Vorbereitungen müssen getroffen werden? In diesem Artikel sollen diese Menschen aus dem Schatten, den die Bühne wirft, hervorgeholt und ins Rampenlicht gestellt werden. Denn was wäre der Drache zu Beispiel ohne seinen Ton? Oder der Pater ohne seine Robe? Die Kämpfe ohne sichtbare „Verletzungen“?
Auch interessierten die Reporterinnen die persönlichen Erfahrungen der Darsteller, die an manchen Wochenenden von Termin zu Termin eilen und mehr in ihrer Rolle als in ihrer eigentlichen Person agieren. Dabei durften sie zahlreiche engagierte Menschen kennenlernen, die ihnen Insider-Informationen über eines der bekanntesten Volksschauspiele Deutschlands geben konnten. Hinter den Kulissen waren sie für ein ganzes Wochenende Teil des Drachenstichs.
Hinter die Kulissen mit einem Chamerauer: Bürgermeister Sandro Bauer kennt nicht nur alle Beteiligten, sondern auch immer noch den Text

Der Tag hinter der Bühne des Drachenstichs startet mit Sandro Bauer, dem Bürgermeister von Furth im Wald. Nicht nur aufgrund seines Amtes kennt er sich mit dem Spiel und allem, was dazu gehört, bestens aus – er selbst verkörperte 17 Jahre lang den Chamerauer. Bei seinen Erzählungen wird deutlich, dass ihm das Festspiel und die Rolle noch immer im Blut und vor allem am Herzen liegen.
Deswegen hat er sich bereit erklärt, die beiden MZ-Reporterinnen einen Abend lang durch die Bereiche des Spiels zu führen, die Zuschauer sonst nicht zu sehen bekommen. Er nimmt uns mit durch die verschiedenen Bereiche des Spiels, stellt einen Teil der über 300 Beteiligten vor und weiß zahlreiche Details und Anekdoten zu erzählen – vermutlich mehr, als ein Reporter je schreiben könnte.
Während der Tour durch die Maske, vorbei am alten Drachen, über die Schenke, hinauf auf den Turm und in die Tribünen erzählt er unter anderem, dass der Aufbau etwa zweieinhalb Wochen dauert. Er selbst hält bei jedem Stich die Begrüßungsrede – den Text des Chamerauers überlässt er seit diesem Jahr einem anderen. „Ich habe zum richtigen Zeitpunkt aufgehört“, findet er. Und doch spricht er beim Zuschauen die Zeilen mit, und weiß auf die Sekunde genau, was wann passiert.
Das richtige Timing entsteht hier: In der Inspizienz steuern und verfolgen Heinz Winklmüller und seine Kolleginnen (fast) alles

Im Regal liegen abgetrennte Gliedmaßen, blutbefleckte Gummidolche, Kunstrosen und Helme. Zwei Kühlschränke stehen gegenüber und in der Ecke dominieren drei schwarz-weiße Bildschirme – fast wie bei einem Sicherheitsdienst. Die erste Station, auf die Sandro Bauer aufmerksam macht, ist die Holzhütte links vom Artisteneingang. Hier ist das Herzstück, die Schaltzentrale, wenn man so will, der ganzen Aufführung: die Inspizienz.
Heinz Winklmüller und seine zwei Kolleginnen Marion und Antonia Buschek kontrollieren von dort aus, dass die Abläufe reibungslos funktionieren. „Hier fiebern alle mit, dass alles gut geht“, sagt Winklmüller. Auf den Bildschirmen verfolgen sie alles auf und neben der Bühne – und lesen im Ablaufbuch die Textzeilen und Regieanweisungen mit. Von hier werden etwa die Requisiten verteilt oder die Toröffnung gesteuert, erklärt Winklmüller. „Wenn der Drache aufersteht, das geht auf die Sekunde.“ Da gebe es ein Stichwort und wenn das genau wie geplant klappe, dann sei das die „halbe Miete“.
Und wenn nicht: Auch für „unvorhersehbare Ereignisse“ ist die Inspizienz da. „Da braucht man jemanden, der das Stück gut kennt“, sagt er. Für Ernstfälle stehe man mit Feuerwehr und Rotem Kreuz in Kontakt. Und bei kleineren Dingen gibts auch einen Verbandskasten.
Wenn aber alles reibungslos funktioniert hat, dann steht in der Inspizienz auch schon der Prosecco bereit – und dann wird angestoßen.
In der Maske auf eine modische Zeitreise: In nur vier Minuten aus dem 21. Jahrhundert ins Mittelalter

Welche Bilder entstehen als erstes im Kopf, wenn das Wort „Drachenstich“ fällt? Ein feuerspeiender Drache, logisch. Aber auf demselben Platz kann man auch den Ritter und die Ritterin verorten, ebenso den Chamerauer oder eine Bande wilder Hussiten. Was macht diese Figuren aus? Exakt, ihr Kostüm. Ohne Hemd und Schwert wäre der Ritter wohl kein Ritter, sondern Fotograf. Und ohne langes Kleid und Schleierkranz wäre die Ritterin keine solche, sondern eine Sparkassenmitarbeiterin.
In der Maske wird also ein Mensch buchstäblich in einen anderen verwandelt. Damit das bei über 300 Mitwirkenden, von denen pro Abend mindestens 60 geschminkt werden müssen, klappt, braucht es ein Team mit Erfahrung. Das findet man in der Maske des Drachenstichs.

Egal ob Chamerauer oder Sekretarius, ob Hauptrolle oder Statist – in der Maske treffen sich die Mitwirkenden des Spiels vor dessen Beginn. Hier begeben sie sich in die fähigen Hände von Anita Schwägerl, Katrin Orbach, Sybille Kolbeck, Betty Fischer und Judith Bertl.
Je nach Aufgabenbereich helfen sie den Spielern in ihre Kostüme, nehmen daran letzte Anpassungen vor oder schminken diese für ihre Rolle.

Hierbei kommen verschiedene Utensilien zum Einsatz: Make-up-Schwämme, Puder, Lipliner, Kajal, Haarspray und unzählige weitere Produkte. Besonders wichtig: Bei der aktuellen Hitze darf nicht zu früh geschminkt werden, damit das Make-up nicht durch Schweiß verläuft. Mehr beachten müsse man in Bezug auf die Hitze allerdings nicht, erläutert Katrin Orbach. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen ist sie fleißig am Schminken.
Selbst stand sie zwar noch nicht auf der Bühne, steht aber schon seit über 15 Jahren für die Spielercrew in der Maske bereit. Eine Ausbildung habe sie nicht direkt gemacht, aber: „Wir hatten einen Kurs im Turmtheater in Regensburg“, erzählt sie, während sie gerade einem Jugendlichen Puder gegen Schweißglanz aufträgt. Bei dem Kurs habe ein besonderer Fokus auf der Nachbildung von Wunden und Narben gelegen. Bei dem ausgiebigen Einsatz von Kunstblut ist die Fortbildung wohl nicht nur sinnvoll, sondern auch erfolgreich gewesen.
Als die Reporterinnen nach der Maske dem Gasthaus Stangerl einen Besuch abstatten, setzt sich eine frisch „blutende“ Spielerin auf die Bänke – sehr zur Besorgnis eines kleinen Jungen, der sich verängstigt zu seiner Mutter zurückzieht. Auch eine Versicherung, dass es keine echte Verletzung sei, kann ihn nicht beruhigen.
Wo „Feinde“ prosten: Vor dem Auftritt ist es im „Stangerl“ gesellig

Hier stoßen Hussiten und Sattelbogner friedlich miteinander an, manche sind sogar miteinander liiert. Noch, denn gleich werden sie sich auf dem Schlachtfeld begegnen. Kurz vor Spielbeginn ist im Gasthaus Stangerl im Innenhof reger Betrieb. Die kostümierten Soldaten haben ihre Schwerter noch beiseite gestellt und gegen Krüge getauscht. Bis kurz vor ihrem Einsatz – den sie nach all den Jahren genau kennen – können sie hier noch Kraft tanken.
Rund 70 Leute gehören zu ihnen, verraten die Sattelbogner Soldaten. Der Jüngste sei gerade einmal 14 Jahre alt. Stolz zeigt sich die illustre Runde besonders darüber, dass sie zum einen am Bühnenbau beteiligt ist. Und zum anderen einige Actionszenen maßgeblich mitverantworten. So sind sie etwa auch auf den Kutschen, die ziemlich am Anfang durch die Arena rasen, vor den Augen von rund 1500 Zuschauern auf den Sitzplätzen und rund 200 im Stehplatzbereich.
Die Kutschen sind, verrät Sandro Bauer, alle vom TÜV abgenommen und es ist festgelegt, wie viele Personen mitfahren dürfen. Die Kostüme der Statisten seien auch überwiegend selbst gemacht und manch ein Schwert auch schon etwas rostig. Natürlich von der Schlacht.
Im Turm spielt die Musik: Das Businenensemble begleitet das Stück mit mittelalterlichen Stücken

Auf schmalen Holzleitern führt Sandro Bauer in die linke Turmkulisse hinauf. Vom Humor aller Beteiligten zeugt eine Schrift an der Holzwand: „Noch zwei Leitern bis zum Glück.“ Oben angekommen drängen sich dicht an dicht die Businenbläser. In ihren prächtigen roten Gewändern warten sie auf ihren Einsatz auf der Balustrade, zu dem sie durch metallene Querstreben im Slalom fast schon sprinten müssen – mit dem langen, goldfarbenen Instrument mit Banner in der Hand.
Businen, das sind mittelalterliche Blasinstrumente, die traditionell an Höfen von Kaisern und Königen gespielt wurden, weiß Andreas Roder. Der stellvertretende Bürgermeister leitet das Ensemble, das dem Spielmannszug Grenzfähnlein Furth im Wald angehört. Seit nunmehr 30 Jahren gibt es das Ensemble. 2025 wurden sie sogar Deutsche Meister als Fanfarenzug, berichtet Roder.
Auf – oder besser gesagt über – der Bühne spielen die Businenbläser Werke ungefähr aus den Jahren um 1430. Ohne Ventile, nur mit dem eigenen Mund, erzeugen sie dabei die Töne. Das sei ein Unterschied zu etwa einer Trompete. Ursprünglich kommt die Busine aus dem arabischen Raum – den Weg nach Europa habe sie während der Kreuzzüge gefunden, sagt Roder. Dann aber heißt es: Raus und spielen! Geordnet chaotisch geht es auf die „Burgmauer“. Danach wartet für die fröhliche Gesellschaft ein Schnaps.
Drachenlenken leicht gemacht: Thomas Roßmann und seine Kollegen sind Augen, Füße und Stimme von Fanny

Nach dem ersten Auftritt von Fanny darf sich der Elftonner hinter den Kulissen im scheinbar friedlichen Schlummer erholen – bis zum nächsten Einsatz. Und mit ihr die Crew. Denn damit der Roboter-Drache schreitet, Feuer speit, mal freundlich, mal böse schaut, ist Teamwork gefragt. Vier Menschen stehen in und um die Arena und steuern zusammen den Drachen. „Nicht jeder kann alles ansteuern“, sagt Thomas Roßmann. Aufgeteilt ist die Steuerung in Laufen und Rumpf, Hals und Kopf, Flügel und Schwanz sowie Spezialeffekte.
Der Leiter der Freizeitbetriebe der Further Stadtwerke koordiniert die Drachenlenker-Crew, zu der auch Markus Igl, Anna-Lena Fischer, Alexander Lauerer, Andreas Mühlbauer und der „Nachwuchs“ Sebastian Bauer und Kevin Roßmann gehören.
Thomas Roßmann ist schon seit 1998 im Team Drache und hat schon den Vorgänger steuern dürfen, damals noch aus dem Inneren. Und nun diesen „Prototyp“, wie er betont, auf den er von Anfang an sehr neugierig gewesen sei. Die Ingenieursleistung habe er sehr interessant gefunden, es sei unbeschreiblich gewesen, in den Entstehungsprozess des Roboters eingebunden gewesen zu sein.
„Man ist stolz, steuern zu dürfen. Weil das nicht alltäglich ist“, sagt er. Außerdem unterhalte man damit die Leute. Anfangs sei seine Familie weniger von seinem Engagement begeistert gewesen. Denn für seine Söhne habe das bedeutet, dass der Vater im August stets für den Drachenstich verplant war. Mittlerweile ist auch seine Frau engagiert – und sein Sohn Kevin selbst mit im Drachen-Team.

63 bewegliche Achsen können sie ansteuern, dazu pneumatische Muskeln im Gesicht um Lefzen, Zähne und Augenbrauen. Dazu können sie Fanny noch Rauch, Feuer aus den Nüstern und eine rund fünf Meter lange Feuerwalze aus dem Maul machen lassen. Und bluten.
„Wir können die ganzen Bewegungen schon ziemlich echt aussehen lassen“, sagt Roßmann. Mit leichten, rhythmischen Auf-und-Ab-Bewegungen könne etwa das „Atmen“ verdeutlicht werden. Oder der Wechsel zwischen freundlich und aggressiv: „Wenn er der gute Drache ist, dann hat er eine runde Pupille.“ Als böser habe er, wie bei einer Schlange, eine Schlitzpupille, erläutert Roßmann. Auch das Team schauspielert, wenn es den Roboter lenkt: „Man verschmilzt mit dem Drachen.“
Dabei ist die Steuerung nicht einfach: Der unebene Boden ist für Fanny eine Herausforderung. Damit sie nicht kippt, ist die Schrittfolge des tonnenschweren Drachens fest programmiert: Immer auf drei Beinen lastet das Gewicht, während das vierte voranschreitet. Erst wenn dieses Bein sicher steht, werde das Gewicht verlagert und der Drache schiebt sich vorwärts. Neben Notabschaltungsknöpfen gibt es noch eine weitere Sicherung: „Wenn der Drache nur 0,3 Sekunden das Signal zur Steuerung verliert, dann geht er Notaus.“ Da der Drache so natürlich zu langsam ist, wird er zu seinem Einsatzort aus der Drachenhöhle zum Stadtplatz gefahren.
Für die Zukunft sagt Roßmann: „Vielleicht kann der nächste Drache seine Vorderfüße aufstellen.“ Das mit dem Fliegen, da müsse man noch zwei Generationen warten.
Modernes im Historischen: Regisseur Etzel-Ragusa findet: Auch Tradition darf sich weiterentwickeln

Alexander Etzel-Ragusa ist schon seit langer Zeit Regisseur des Drachenstichs. „Ich müsste anfangen zu rechnen, so lange haben Sie gar keine Zeit!“ Er hat jeden Rollenwechsel erlebt, sich auf jedes Ritterpaar neu eingelassen und das Spiel ständig weiterentwickelt.
„Ich habe das Stück damals neu geschrieben“, erzählt er. Bis zu seiner Neufassung hatte nämlich die Ritterin bis zum Ende des Stücks, bis zum Auftritt Udos, zu schweigen. „Das habe ich geändert. Insofern glaube ich auch, dass man allein anhand der Rolle der Ritterin sieht, wie gesellschaftliche Entwicklungen und anderes läuft, und dafür sollte man ein offenes Ohr haben“, sagt er weiter. „Ich denke, Historienschauspiele sind immer ein Blick durch die Brille der Vergangenheit auf unsere Gegenwart.“
Aber nicht nur inhaltlich bezogen auf gesellschaftspolitische Themen entwickelt sich das Stück kontinuierlich weiter. Auch der Stil der bestehenden Texte und Figuren wandelt sich jedes Jahr ein bisschen.
„Jedes Ritterpaar hinterlässt seine Spuren im Text“, erzählt er. Dadurch sei das Stück jedes Jahr neu. Dass Ritter und Ritterin die Rollen tauschen, ist aber erstmal nicht in Aussicht.
Mehr Udo als Max? Ritter Max Wild übt schon seit einem halben Jahr fleißig für seine Rolle

ein Gesicht dürfte mittlerweile jedem Further bekannt sein. Man findet ihn in Schaufenstern, auf Plakaten, auf Social Media. Die Further lieben und feiern ihr Ritterpaar, das ist auch für Außenstehende nicht zu übersehen. Doch wie sieht es hinter dem Gesicht des allseits beliebten Ritters aus?
„Es ist Stress, aber es ist positiver Stress“, berichtet Maximilian Wild. An Wochenenden wie dem, das die Reporterinnen begleitet haben, bleibt für ihn kaum noch Zeit für sein Privatleben.
„Aber: Wenn man möchte, kriegt man es schon unter“, sagt er. Am Samstagvormittag, vor der Aufführung, habe er zum Beispiel an einer Hochzeit teilnehmen können.
Man wird in eine Gemeinschaft aufgenommen, die man sich so nicht vorstellen kann.Max Wild
Allgemein war es aber eine Umstellung, plötzlich der bekannte Ritter Udo zu sein. Denn eigentlich steht Wild sonst hinter der Kamera. Wie ist es, plötzlich im Fokus zu stehen?
„Am Anfang war es sehr ungewohnt“, gibt er zu. Was ihm am meisten geholfen hat, waren tatsächlich die jungen Drachenstichfans. „Die kleinen Kinder freuen sich einfach extrem, rufen immer ‘Hallo, Udo!‘ und sind einfach super lieb. Dadurch gewöhnt man sich schneller dran. Spätestens seit den Hauptproben ist das alles in Routine übergegangen.“
Was macht den Drachenstich selbst so besonders, und die ganze Mühe wert? Für Max ist ein Teil auf jeden Fall die Gemeinschaft hinter den Kulissen.
„Es ist Wahnsinn, in was für eine Familie man da aufgenommen wird“, erzählt er. „Ich komme deswegen liebend gern eineinhalb Stunden früher.“ Max äußert sich als unendlich dankbar dafür, wie man miteinander umgeht. „Jeder umarmt sich, sagt ‘Toi, toi, toi‘, du machst das!“