Bei Drachenstich-Festzug in Furth im Wald: Feuerwehrleute beleidigt und angegriffen

Am Sonntagmittag kam es während des Festumzugs anlässlich der Drachenstich-Festspiele zu einem Zwischenfall an einer Feuerwehrabsperrung in der Grabitzer Straße: Zwei Männer beleidigten die dort eingesetzten Feuerwehrkräfte derbe – einer von ihnen wurde geschubst. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen Körperverletzung – und stellt klar: Das geht gar nicht.
Wie die Polizeiinspektion Furth im Wald in einer Mitteilung schreibt, gingen gegen 12.30 Uhr zwei junge Männer aggressiv auf die dort eingesetzten Feuerwehrkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Grabitz zu. Anlass war zunächst offenbar die Frage, ob sie ihr Fahrzeug unmittelbar vor der Absperrung abstellen könnten. Im weiteren Verlauf beleidigten die beiden Männer die beiden eingesetzten Feuerwehrleute derb. Zudem schubste einer der beiden Burschen einen Feuerwehrmann. Anschließend entfernten sich die beiden Männer von der Örtlichkeit.
„Die Feuerwehrkräfte führten zu diesem Zeitpunkt ihren gesetzlichen Auftrag im Rahmen der erforderlichen Streckensperrung für den Festumzug aus“, so die Polizei in ihrer Mitteilung. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung nach den beiden Beschuldigten sei zunächst ohne Erfolg verlaufen. Anhand von Fotos konnten die beiden Männer jedoch im weiteren Verlauf eindeutig identifiziert werden.
Die Verdächtigen sind keine Fremden für die Polizei
Bei den Beschuldigten handele es sich um einen 24-Jährigen aus Furth im Wald und einen 19-Jährigen aus Arnschwang. Beide sind der Polizei bereits einschlägig bekannt. Gegen die beiden Männer wurden nun Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung sowie wegen Widerstands gegen Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen, eingeleitet.
Polizeihauptkommissar Josef Weindl äußerte sich zu dem Vorfall: „Unsere ehrenamtlichen Feuerwehrleute haben an diesem Tag ihren Dienst für die Sicherheit der Bevölkerung und die Durchführung des Festumzugs versehen. Sie haben dabei lediglich ihren gesetzlichen Auftrag erfüllt und die erforderliche Streckensperrung abgesichert. Es kann nicht sein, dass Menschen, die ihre Freizeit ehrenamtlich für die Allgemeinheit einsetzen, dabei grundlos beleidigt oder sogar körperlich angegriffen werden. Wir werden solche Angriffe auf Einsatz- und Rettungskräfte konsequent verfolgen und die erforderlichen Ermittlungsmaßnahmen mit Nachdruck durchführen.“