Hofrechte Furth im Wald: Bürgermeister lobt Einsatz der Spielschar und ehrt frühere Ritterpaare

Von Alexander Frimberger · 9. August 2026 um 14:00

Die Ehrung von Ritterpaaren früherer Jahre, der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt, das Plaudern und Lachen: Die Hofrechte am zweiten Samstag der Festspielzeit sind besonders.

Es beginnt nach der Aufführung, der Spielmannszug und ehemalige Mitglieder des aufgelösten Trachtenvereins Stamm formieren sich vor dem Rathaus zum Fackeltanz. Darum herum viele neugierige Besucher, die sich das Spektakel nicht entgehen lassen wollen. Auf dem Rathausbalkon stehen die Ehrengäste des Abends und sehen ebenfalls zu.

Im Anschluss begrüßt Bürgermeister Sandro Bauer den aus München angereisten Staatssekretär im bayerischen Finanzministerium, Martin Schöffel sowie weitere Ehrengäste.

Herausragende Leistung des Ritterpaares

Martin Schöffel gratuliert Julia Baumann - Foto: Simon Tschannerl
Christian Schindler im Gespräch mit Max Wild - Foto: Simon Tschannerl
Begeisterung bei Max Wild und seiner Mama Carina. - Foto: Simon Tschannerl
Der Drachen bekommt eine Blume vom Staatssekretär - Foto: Alexander Frimberger
Spieler warten auf den Blumendank - Foto: Alexander Frimberger
Warten auf den Auftritt - Foto: Alexander Frimberger
Ritterpaar vor zehn Jahren: Sandra Traurig (geb. Bierl) und Michael Horn. - Foto: Simon Tschannerl
Ritterpaar vor 20 Jahren: Andrea Bergheim (geb. Strauß) und Michael Igl. - Foto: Simon Tschannerl
Ritterpaar vor 30 Jahren: Johanna Heindl (geb. Hastreiter) und Xaver Schneider. - Foto: Simon Tschannerl
Ritterpaar vor 40 Jahren: Johanna Meyer (geb. Scheuer) und Karl Würz. - Foto: Simon Tschannerl
Ritterpaar vor 50 Jahren: Ute Hastreiter und Max Schmatz. - Foto: Simon Tschannerl
Ritterin vor 60 Jahren: Christa Hackl (geb. Kellner). - Foto: Simon Tschannerl
- Foto: Simon Tschannerl
Sandro Bauer, Landrat Christian Schindler, Julia Baumann, Max Wild und Martin Schöffel sehen sich auf dem Rathausbalkon den Fackeltanz an. - Foto: Simon Tschannerl
Martin Schöffel bei seinen Grußworten - Foto: Simon Tschannerl
Alle Mädchen wollen sein wie die Ritterin Julia Baumann. - Foto: Simon Tschannerl
Gemeinsames Foto mit den Familien von Ritter und Ritterin - Foto: Simon Tschannerl

Bauer lobt im Anschluss ihre darstellerischen Fähigkeiten, sondern auch ihren Charme, das einnehmende Lächeln und ihre freundliche Art. Max Wild bezeichnet er als beherzten Kämpfer, der Mut, Tapferkeit und Geschick verkörpere. Zusammen mit der Spielschar würden beide dazu beitragen, „dass der Drachenstich 2026 für die Zuschauer zu einem besonderen Erlebnis wird. Für diese großartige Leistung danke ich Euch sehr herzlich.“

Schöffel zeigte sich außerordentlich beeindruckt von der Leistung aller am Stück beteiligten Personen und schloss dabei auch diejenigen hinter der Bühne mit ein, die eine ebenso wichtige Aufgabe übernehmen. Für den Staatssekretär steht darüber hinaus der Further Drache für das bayerische Selbstverständnis mit modernster Technik zu verbinden. Nach den Ehrungen ehemaliger Ritterpaare und dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt klang der Abend mit netten Gesprächen aus.

Gedenken

Bürgermeister Sandro Bauer gedachte auch den Ritterinnen und Rittern, die bereits verstorben sind: Hans Hackl (Ritter vor 60 Jahren), Hans Wild (vor 65 Jahren), Ilse Strauß (geb. Dimpfl) und Alois Hierstetter (Ritterpaar vor 70 Jahren) sowie Gertrud Schrott und Sebastian Scheuer (Ritterpaar vor 75 Jahren). fa