Verrückte Idee: Erinnert das Trikot von Jahn Regensburg bald an Kult-Leerstand Kaufhof?

Von Philip Hell · 7. August 2026 um 20:00

Der SSV Jahn startet mit einem neuen Trikot in die Drittligasaison – und das steckt voller Regensburger Wahrzeichen. Eine schöne Idee. Doch ein Detail fehlt noch. Eine Glosse von Mittelbayerische-Autor Philip Hell aus unserer täglichen Kolumne „Rengschburg mit allem“.

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Der Ball rollt wieder! An diesem Wochenende startet der SSV Jahn Regensburg in die neue Fußball-Drittligasaison. Grund genug, sich die Arbeitskleidung der Kicker mal genauer anzuschauen.

Auf den ersten Blick ist da ein roter Streifen, ein bisschen weiß und rote Ärmel. Aber halt! Wie einem Text auf der Jahn-Homepage zu entnehmen ist, offenbart sich das „emotionale Highlight der Spielkleidung“ bei genauem Hinsehen. Zitat: „In einem feinen Ton-in-Ton-Muster ist dort eine visuelle Erzählung eingewebt, die Stadt- und Clubgeschichte miteinander verschmelzen lässt. Historische Wahrzeichen Regensburgs wie beispielsweise das Bruckmandl, die Steinerne Brücke, das Ostentor, der Brückturm und die Wächterfiguren des Alten Rathauses („Schutz und Trutz“) treffen auf die Meilensteine des SSV Jahn.“

Sehr schön! Beim Studium einiger Fachzeitschriften wurden wir unlängst allerdings darauf aufmerksam, dass sie bei Dynamo Dresden eine ganz ähnliche Idee hatten. Der Zweitligist läuft mit einem Wabenmuster am Arm auf, das die Fassade eines ehemaligen Kult-Kaufhauses zeigen soll.

Sicher: Bruckmandl, Rathaus, Ostentor, Brückturm und so weiter – alles echt schön! Aber, lieber Jahn, eine kleine Idee für die kommende Saison: Wie wäre es mit den berühmten Horten-Kacheln vom Kult-Leerstand Kaufhof auf dem Arm?

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