Hollywood an der Donau: Diese Blockbuster werden (vielleicht) bald in Regensburg gedreht

Sherlock Holmes dreht bereits in Regensburg. Das ist ein Anfang. Doch wenn die neue Koalition die Domstadt tatsächlich zur Filmstadt machen will, braucht es größere Kaliber. Wir hätten da ein paar Vorschläge für Hollywood – inklusive Ratten, Stau und einem Ringträger, der schon an der Parkplatzsuche scheitert. Eine Glosse von MZ-Autor Philip Hell aus unserer täglichen Reihe „Rengschburg mit allem“
Die – gar nicht mehr so – neue Koalition hat hehre Ziele. Man wolle die Filmstadt Regensburg stärken, heißt es in der Vereinbarung des Bündnisses. Klar, wir hatten „Ein fast perfekter Antrag“ und derzeit wird für Sherlock Holmes gedreht. Aber da geht noch mehr. Wir hätten zumindest ein paar Vorschläge.
Ratatouille 2: Eine kleine Ratte vom Bismarckplatz verläuft sich in eine Küche – und der verzückte Cineast stellt fest, dass niemand die „Rengschburger mit allem“ so herzhaft knackig hinbekommt, wie das possierliche Tierchen.
Falling Down – ein noch normalerer Tag: In der Fortsetzung des 90er-Klassikers steht Michael Douglas morgens auf der Nibelungenbrücke im Stau. Und diesmal rastet er so richtig aus.
Der Pate 4: Sicher, eine Fortsetzung nach 36 Jahren birgt gewisse Risiken. Aber die nördlichste Stadt Italiens als Drehort? Das ist ein Angebot, das Francis Ford Coppola wohl nicht ablehnen können wird.
Fight Club 2: Der legendäre Plottwist macht eine Fortsetzung unmöglich? Pah! Wir wollen sehen, wie Edward Norton und Brad Pitt gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des Fitnessstudios „Die Garage“ Sandsäcke durch die Altstadt schleppen.
Der Herr der Ringe 4: Frodo macht sich auf den Weg, den einen Ring zu vernichten. Nach drei Stunden Parkplatzsuche gibt er auf und fährt zurück ins Auenviertel.
Rengschburg mit allem: Lesen Sie hier alle Teile der Glossen-Reihe aus Regensburg