Nächtlicher Mücken-Angriff im Schlafzimmer: Wie man sich wehrt

Von Daniela Laitinen · 6. August 2026 um 06:30

Bei großer Hitze kann ein gesundes Schlafen schwierig werden. Wenn dann noch ein nächtlicher Kampf mit Mücken dazu kommt, ist Erholung unmöglich. Dabei gibt es ein paar ganz simple Tricks, wie man den blutsaugenden Staunzen im Schlafzimmer Herr werden kann.

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Eigentlich heißt es ja, dass die Mücken sich 2026 aufgrund der großen Hitze zurückhalten. Aber das scheint nur tagsüber so zu sein. Nachts verlassen sie ihre Verstecke und suchen nach Nahrung. Und wo finden Sie die? Natürlich, in den Schlafzimmern erholungsbedürftiger Menschen. Für die ist es dann in der Regel vorbei mit dem erholsamen Schlaf.

So wird man den Mücken im Schlafzimmer Herr

Aber es gibt ein paar Tricks, wie man sich die lästigen Mücken nachts vom Leib halten kann, verrät die Verbraucherzentrale in Hamburg.

Der einfachste und effektivste Weg: Die Mücken kommen gar nicht erst ins Schlafzimmer. Ein dünnmaschiges Fliegengitter am Fenster verhindert das. Die lästigen Insekten bleiben dauerhaft draußen. Wer auf Nummer sicher gehen will, hängt sich auch über das Bett einen Rahmen und lässt ein Moskitonetz rund um die Schlafstätte gleiten. Das hat dann auch gleich einen Hauch von Himmelbett.

Staunzen werden von Licht angelockt

Bei wem kein Insektengitter möglich ist, sollte beim abendlichen Lüften, wenn man die kühlere Luft von draußen hereinlassen will, unbedingt das Licht auslassen. Mücken folgen Lichtquellen. Ein beleuchtetes Zimmer bei offenem Fenster wäre eine ungewollte Einladung.

Ebenfalls hilfreich, aber mit Geräuschpegel verbunden: ein Ventilator in der Nähe des Bettes. Der wirbelt die Luft auf, Mücken können gegen den Luftstrom kaum anfliegen. Zudem verlieren sie so die CO2-Duftspur des Menschen.

Mücken lieben Schweiß und Körpergeruch

Denn Schweiß und Körpergeruch gehören zu den Hauptanziehungsmerkmalen für Staunzen. Daher empfiehlt es sich, vor dem Schlafengehen noch zu duschen, am besten mit einem neutralen oder zitrischen Duschgel. Wobei es hier angesichts der Wasserknappheit und dem Aufruf zum Wassersparen in vielen Orten abzuwägen gilt.

Stattdessen könnte man es auch mit einem Ablenkungsmanöver versuchen: Man platziert das vollgeschwitzte Sportshirt in einer Ecke am anderen Ende des Raumes und lenkt die Mücken dorthin. Diesen Tipp findet man auf dem Portal Insektenschutzwelt. Ob das auf Dauer funktioniert, ist allerdings fraglich.

Mücken mögen keine ätherischen Öle. Eine Duftlampe, etwa mit Lavendel, Eukalyptus oder Citronella auf der Fensterbank, kann die ungebetenen Gäste vom Einflug abhalten. Zumindest ein paar Stunden lang effektiv: Insektenabwehrsprays wie Autan, Raid oder Anti Brumm. Empfiehlt sich vor allem an den Füßen, da diese Sprays ja nicht unbedingt das beste Aroma verstreuen und man die Extremitäten in warmen Sommernächten ja auch gerne unbedeckt lässt.

DIY-Mückenfalle mit Hefe und Zucker

Sicherheitshalber kann man sich dann aber auch noch eine Mückenfalle selber bauen. Wie man bei myHomebook vom Springer-Verlag nachlesen kann, produziert ein Gemisch aus Zucker und Hefe Kohlendioxid, das auch entsteht, wenn ein Mensch ausatmet. Für unsere DIY-Mückenfalle nehmen wir also eine 1,5-Liter-PET-Flasche und schneiden das obere Drittel ab. Dann lösen wir vier Esslöffel Zucker und einen halben Teelöffel Trockenhefe in lauwarmen Wasser auf und geben das Gemisch in die untere Flaschenhälfte. Der obere Teil fungiert mit dem Flaschenhals nach unten quasi als Deckel. So wird die Mücke durch den Duft in die Flasche gelockt, findet dann aber nur schwer wieder heraus. Ausprobieren lohnt sich!