Polizei stellt Waffenteile aus 3-D-Drucker im Kreis Kelheim sicher: 21-Jähriger kommt in Psychiatrie

Ein 21-Jähriger aus dem Landkreis Kelheim steht im Verdacht, Waffenteile per 3-D-Drucker hergestellt zu haben. Das rief die Polizei auf den Plan – auch in Landshut. Die Beamten stellten einiges sicher, darunter Waffen-Hülsen und Munitionsteile.
Wie das Polizeipräsidium Niederbayern am Montagvormittag mitteilt, waren Beamte der Polizeiinspektion Kelheim vergangenen Freitag, 31. Juli, in zwei Landkreisen im Einsatz. Zum einen nahmen sie die Nebenwohnung des jungen Mannes in Landshut unter die Lupe. Ebenso rückten Polizisten am elterlichen Anwesen eines 21-Jährigen im östlichen Landkreis Kelheim an und durchsuchten es.
Polizei stellt Waffen-Hülsen und Munitionsteile sicher
Nach derzeitigem Kenntnisstand soll der 21-jährige Deutsche im Verdacht stehen, aus einem 3-D-Drucker Waffenteile hergestellt zu haben, meldet das Polizeipräsidium. Bei der Durchsuchung stellten die Beamten neben zwei 3-D-Druckern auch mehrere Kurzwaffen-Hülsen sowie verschiedene Munitionsteile sicher.
21-Jähriger wurde in Fachklinik gebracht
Der 21-Jährige wurde aufgrund seines psychischen Zustands einstweilen in einer Fachklinik untergebracht. Die Ermittlungen, unter anderem wegen des Verstoßes nach dem Waffengesetz, werden von der Kriminalpolizeiinspektion Landshut weitergeführt.