Die Ritterspiele in Furth im Wald: Ein großer Spaß mit viel Spielfreude

Wenn der gestandene Further Alexander Pongratz, als sächselnder Sachse den Tom Jones-Hit „Sexbomb“ singt und ein saufender bayerischer Ritter (Sebastian Lemberger) mit überdimensionaler Brezel auf dem Helm um die Gunst der Prinzessin kämpft, dann ist Ritterspielzeit. Nach vielen Jahren Pause wurde das Format wieder aktiviert. Gut so, möchte man sagen, denn es war ein großer Spaß, der alle mitgerissen hat.
In der Festspielarena wird derzeit der Drachenstich gezeigt. Drama pur. Eine willkommene Abwechslung bieten da die Ritterspiele, die in Zusammenarbeit mit Drehbuchautor und Regisseur Alexander Etzel-Ragusa, sowie der Familie Pongratz nach vielen Jahren wiederbelebt wurden.










Zu Pferde Ringe stechen, Saublasen zum Platzen bringen oder einem Dummy mit der Lanze einen Drehwurm verpassen – den Rittern, die um die Gunst der Prinzessin Edelgunde (Christina Schneider) kämpften, wurde alles abverlangt. Darüber hinaus wurde gesungen, getanzt und allerlei erfrischende Blödelei aufgeführt.
Herrlich albern, mit unterhaltsamen Spitzen auf aktuelles Geschehen in der Region und darüber hinaus haben die rund 30 Aktiven auf der Bühne allem Zuschauern einen vergnüglichen Nachmittag bereit der mit donnerndem Applaus belohnt wurde.
Großes Lob an alle, die zum Erfolg beigetragen haben
Auch wenn es ungerecht ist, weil alle Spieler mit großer Freude und Können agiert haben, so sei an dieser Stelle Tante Rempelhilde (Stefanie Decker) erwähnt, die ihre Bosheit köstlich zur Schau getragen hat. Oder die Ritter, der Vogt ohne Namen (Uli Jakob), der Erbsenzähler (Georg Macharowsky), die Hofdamen (Christina Schneider und Fabienne Cathalan) und, und, und. Ihnen allen gilt ein großes Lob dafür, dass sie dem Publikum einen unbeschwerten Nachmittag geschenkt haben.


