Dürfen die Regensburger über Sallerner Regenbrücke abstimmen? So hat der Stadtrat entschieden

Von Heike Haala · 30. Juli 2026 um 11:00

Der Regensburger Stadtrat hat sich am Donnerstag mit der Frage befasst, ob das von der Bürgerinitiative „Mobilität neu denken - ohne Sallerner Regenbrücke“ anvisierte Bürgerbegehren zulässig ist oder nicht. Damit ging es am späten Nachmittag um eine spannende Frage beim umstrittensten Verkehrsprojekt Regensburgs.

Die Bauherren – das sind die Bundesrepublik Deutschland, die Stadt und der Landkreis Regensburg sowie der Markt Lappersdorf – nennen es seit einiger Zeit Nordspange. Es soll aus drei Teilprojekten bestehen: dem Ausbau der Nordgaustraße, dem Neubau der Sallerner Regenbrücke und dem Umbau des Lappersdorfer Kreisels. Davon erhoffen sich die Projektbeteiligten Entlastung für den Regensburger Verkehr.

Das Bündnis der Brückengegner aber befürchtet unter anderem mehr Verkehr und die Zerstörung der Natur. Deswegen sprechen sie von einem „Brückenmonster“. In den vergangenen Monaten sammelten sie knapp 6000 Unterschriften in Regensburg, um es zu verhindern. Seit Montag ist klar, dass die Verwaltung dem Stadtrat empfiehlt, das entsprechende Bürgerbegehren als unzulässig zurückzuweisen. Werden die Stadträte dem folgen?

Wir haben die Debatte am Nachmittag mit einem Liveblog begleitet.