Heißer Topf mit Kerzenwachs löste Brand bei Nittenau aus – Frau in Spezialklinik geflogen

Von Agnes Feuerer · 29. Juli 2026 um 11:15

Eine Frau ist am Dienstagabend bei einem Wohnungsbrand in Nittenau (Landkreis Schwandorf) mittelschwer verletzt worden. Sie kam mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik. Den Brand hatte offenbar ein heißer Topf mit Kerzenwachs ausgelöst.

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Wenn die Feuerwehren nach B3 mit Personen in Gefahr alarmiert werden, dann wissen die Aktiven, dass höchste Eile geboten ist. Unter diesem Stichwort waren am Dienstagabend gegen 19.30 Uhr die Feuerwehren aus Bergham, Nittenau und Bruck durch die Integrierte Leitstelle alarmiert worden. In einem Haus am Fuchsensteig in Bergham war durch einen heißen Topf, in dem die Bewohnerin Kerzen geschmolzen hatte, ein Sofa in Brand geraten.

Bis die Feuerwehren vor Ort waren, hatte die Bewohnerin aber den Brand mittels eines Pulverlöschers bereits gelöscht. Die Feuerwehr Bergham kontrollierte nur noch, ob das Feuer wirklich aus war und nach Angaben des Einsatzleiters Daniel Reil, Kommandant der FF Bergham, wurde die Wohnung anschließend über eine längere Zeit entlüftet.

Feuerwehr war mit 40 Einsatzkräften vor Ort

Nach Angaben des Einsatzleiters Rettungsdienst Patrick Wolf wurden zwei Bewohner bei diesem Brandgeschehen verletzt. Eine Bewohnerin wurde mit mittelschweren Verbrennungen mit dem Hubschrauber, der ebenfalls alarmiert worden war, in ein Zentrum für Schwerbrandverletzte geflogen. Der zweite Verletzte musste nicht ins Krankenhaus gebracht werden.

Der entstandene Sachschaden ist nach Einschätzung der Polizei relativ gering. Nach dem die Wohnung gut entlüftet worden war, konnten die Mieter wieder in die Wohnung zurückkehren. Von den Feuerwehren Bergham und Nittenau waren rund 40 Einsatzkräfte eingesetzt, die FF Bruck konnte die Einsatzfahrt abbrechen. Ebenfalls am Ort waren die Rettungsdienste aus Bruck und Wald, der Notarzt aus Bruck, der First Responder aus Nittenau, Kreisbrandmeister Patrick Allen und die Polizei aus Burglengenfeld.