Grundstein für Zukunft gelegt: Prüfungsjahrgang 2025/26 der Mittelschule Furth feierlich entlassen

Der Prüfungsjahrgang 2025/26 der Mittelschule wurde am Freitagvormittag im Rahmen einer Feierstunde mit den Zeugnissen entlassen. 80 Prozent der Absolventen haben den Quali geschafft und bei den 10. Klassen haben alle die Mittlere Reife in ihrer Tasche. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass unter den acht Besten vier dabei waren, die nicht in Deutschland geboren wurden.
Eröffnet wurde die Feier von Dominik Gabler und der Schülerband. Konrektor Thomas Meindl konnte unter anderem Furths dritte Bürgermeisterin Andrea Pohmer, den dritten Bürgermeister von Eschlkam Christian Pfeffer und Arnschwangs Bürgermeister Alois Heitzer begrüßen. Ein weiterer Gruß galt den beiden Geistlichen Stadtpfarrer Karl-Heinz Seidl und Dr. Michael Rummel sowie dem Vorsitzenden des Elternbeirats Kasim Müller.
Ein letztes Mal die Lehrer ertragen
„Heute ist der letzte Tag an dem ihr uns ertragen müsst und ihr dürft ihn genießen“, bemerkte Thomas Meindl. Mit einem Stück im Musicalcharakter in fünf Akten ließ er den Schulalltag noch einmal Revue passieren. Untermalt mit Musikbeiträgen wurde vom mühevollen Aufstehen am Morgen über die Abläufe an der Schule bis hin zum „Grand Finale“ humorvoll berichtet. Auf jeden Fall haben sich die Qualen und Mühen gelohnt, denn fast alle haben den Abschluss geschafft.
Stadtpfarrer Karl-Heinz Seidl und sein evangelischer Kollege Dr. Michael Rummel erinnerten daran, dass die Schüler jetzt einen Wendepunkt in ihrem Leben erreicht haben. Etwas Neues, Unbekanntes beginne. Beide wünschten den Entlass-Schülern Menschen, die ihnen gut sind. Dritte Bürgermeisterin Andrea Pohmer stellte fest, dass heute ein besonderer Tag sei, auf den hingearbeitet wurde. Alle hätten ihr Bestes gegeben. Ihr Dank galt auch den Lehrern, die nicht nur Wissen weitergegeben haben, sondern auch Mut. Und nicht zuletzt dankte sie auch den Eltern und Großeltern und tosender Applaus brandete in der Turnhalle auf. „Viele Wege stehen Euch jetzt offen. Wichtig ist aber den eigenen Weg mit Ehrlichkeit zu gehen. Glaubt an Euch“, so Andrea Pohmer.
Leyla Unger und Jana Sharifyari, die beiden Schülersprecherinnen dankten den Lehrern, die sich immer Zeit für ihre Schüler genommen haben. In den Dank eingeschlossen wurden auch die Eltern.
An der Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt
Nach einem weiteren Lied ergriff Rektorin Barbara Aumann das Wort. „Ihr steht an der Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt“, stellte sie fest. Die Absolventen haben nun den Grundstein für ihre eigene, individuelle Zukunft gelegt. In der Schule haben sie nicht nur gelernt, sondern ihre Persönlichkeit ist gereift.

Nach der Zeugnisverleihung fand die Bestenehrung statt. Rektorin Barbara Aumann erinnerte daran, dass die Schüler bei den Abschlussprüfungen zeigen konnten was in ihnen steckt. 80 Prozent haben den Quali geschafft und alle aus der 10. Klasse die Mittlere Reife. Unter den acht Besten seien vier Schüler, die nicht in Deutschland geboren sind. Dies ist der Beweis dafür, dass man mit Willen vieles schaffen kann.
Ergebnisse
Geehrt wurden: Anna Daschner (10aM) 1,5; Gazal Shtaywi (10aM) 1,5; Roxana Torabi (10aM) 1,6; Tran Thang Duc (10aM) 1,6; Robert Minailo (10aM) 1,9; Lukas Schönberger (10aM) 1,9; Olseksandr Komlach (9b) 2,2 und Alina Weiß (9b) 2,2. Die ersten sechs der Geehrten erhielten zudem noch Geschenke vom Elternbeirat. Dessen Vorsitzender Kasim Müller überreichte Gutscheine an die Chorkinder und verabschiedete des Elternbeirats. Mit einem Musikstück ging die Feierstunde zu Ende.
