Nach mehr als zehn Jahren: Riesenrad kehrt auf Rodinger Volksfest zurück

Von Thomas Mühlbauer · 23. Juni 2026 um 15:00

Die Freude ist Bürgermeisterin Alexandra Riedl förmlich ins Gesicht geschrieben, als sie am Dienstag offiziell verkünden darf: Das Rodinger Volksfest erhält eine weitere Attraktion – ein Riesenrad.

Lange wurde das geheim gehalten, denn oftmals entscheiden sich Schausteller, trotz Verträgen, um und sagen noch kurzfristig ab. Doch die Familie Zettl aus München hielt Wort und begann am Montagabend mit den Aufbauarbeiten.

Der Platz, welchen das Riesenrad erhält, ist eines der größten Filetstücke am Gelände – direkt neben dem Festzelt an der Regenreibn. Bürgermeisterin Riedl, Festwirt Stefan Fichtl, Sebastian Gabler als Eventmanager der Stadt und Birgit Lehner aus dem Tourismusbüro stellten die Neuigkeit am Dienstag offiziell vor. „Das ist natürlich für uns eine zusätzliche Attraktion“, zeigt sich Riedl stolz, dass dies geklappt hat. Gleichzeitig wollte es die Rathaus-Chefin aber nicht versäumen, auch allen weiteren Schaustellern am Volksfestgelände zu danken: „Das macht unser Volksfest aus, zum einen das Festzelt mit Festwirt Stefan Fichtl und der Festwiese.“

„Auch für die Romantiker etwas dabei“

Und mit dem Riesenrad bietet sich nun die beste Gelegenheit, schöne Fotos vom Gelände und von der Regenreibn zu machen. „Ich hoffe, es nutzen viele die Gelegenheit, das besondere Flair zu genießen“, sagt Riedl.

Doch nicht nur das Riesenrad wird eine Attraktion darstellen, auch der Bayern-Breaker wird sicherlich bei den Jugendlichen für große Begeisterung sorgen. Riedl: „Es ist immer eine Herausforderung, die Festwiese zusammenzustellen, aber ich finde, es ist für Jung bis Alt und auch diesmal für die Romantiker etwas dabei.“

Festzelt behält seinen Platz

Der Platz, welchen das Riesenrad erhielt, wurde bewusst so gewählt. Festwirt Fichtl, darauf wies Riedl hin, war ebenfalls vom ersten Moment an sehr angetan davon. Wie alle Beteiligten betonten, dürfte es gut zehn Jahre bereits her sein, als zum letzten Mal ein Riesenrad in Roding vor Ort war.

Das Festzelt erhielt wieder den gleichen Platz wie im vergangenen Jahr, was auch in Zukunft so beibehalten wird, wie die Bürgermeisterin unterstrich: „Du fährst über die Regenbrücke auf Roding rein und siehst direkt das Fest.“

Festzug findet auch bei großer Hitze statt

Zu jedem Fest gehört auch ein Umzug, welcher in Roding am Sonntag, 28. Juni, um 15.30 Uhr starten wird. Eines unterstrich die Bürgermeisterin mit aller Deutlichkeit: „Egal, wie heiß das Wetter am Sonntag wird, der Umzug findet definitiv statt.“ An alle Teilnehmer und Zuschauer appellierte die Rathauschefin, sich entsprechend mit Kopfbedeckungen auszurüsten und schattige Plätze am Wegesrand aufzusuchen. „Da ist jeder etwas in der Eigenverantwortung“, so Riedl.

Von Seiten des Veranstalters und der Stadt wird man entsprechend Getränke bereithalten. Weiter dankte die Bürgermeisterin in diesem Zusammenhang den Feuerwehren, BRK und THW, welche wieder ihre Fahrzeuge bereitstellen, für eine Absicherung des Volksfestumzuges.

Eventmanager Gabler wies bei der Vorstellung noch einmal darauf hin, dass an den beiden Kindernachmittagen (Mittwoch und Sonntag) jeweils verbilligte Fahrpreise an den Fahrgeschäften gelten und die beiden Kindernachmittage bis 20 Uhr stattfinden werden.

Wichtige Informationen

Bierpreis: Die Maß Bier kostet in diesem Jahr am Rodinger Volksfest 9,80 Euro, damit blieb der Preis gegenüber dem vergangenen Jahr gleich.

Neue Attraktion: Das Rodinger Volksfest erhält mit dem Riesenrad in diesem Jahr eine weiter Attraktion. Aktuell wird es gerade aufgebaut.

Volksfestumzug: Am Sonntag, 15.30 Uhr startet der große Volksfestumzug. Dieser findet, egal, welche Temperaturen vorherrschen, wie geplant statt. rtn