Der Oberpfalztag kommt am 13. Juni 2027 nach Furth im Wald – Es wird viel geboten

Von Alexander Frimberger · 16. Juni 2026 um 15:00

Der dritte Oberpfalztag findet am 13. Juni 2027 in Furth im Wald statt. Im Rahmen einer Pressekonferenz haben Bezirkstagspräsident Franz Löffler, Bürgermeister Sandro Bauer und Oberpfalz-Marketing Geschäftsführer Thomas Harmsen erklärt, was die Besucher in der Drachenstadt erwarten wird.

„Die Spannung steigt“, sagte Löffler, der auch Vorsitzender des Marketing-Vereins ist, zu Beginn in die Runde. Es gebe viel Gutes, was man über die Oberpfalz berichten könne.

„Deswegen ist es notwendig, die Stärken unserer Region nach innen und nach außen positiv darzustellen.“

Mit dem Drachen war Furth in Amberg vertreten

Häufig werde unterschätzt, dass die Oberpfalz in vielen Dingen Weltmarktführer ist. Eine Tatsache, die man sich in den letzten 30 Jahren erarbeitet habe. In Bezug auf die Arbeitsmarktdaten sei die Oberpfalz bayernweit führend. „Das muss man auch vermarkten“, so Löffler.

Oberpfalz-Marketing hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Vorzüge sichtbar zu machen. Dabei, so Löffler, spiele der Bereich Digitales eine wichtige Rolle. Gleichzeitig habe man beispielsweise mit der Aktion Bayerwald-Botschafter für Furore gesorgt, bei der sich prominente Personen wie der ehemalige Rennfahrer Walter Röhrl in den Dienst ihrer Heimat stellen. 2022 wurde erstmals der Oberpfalztag in Amberg durchgeführt. Es sollte nicht noch eine Veranstaltung werden, „die es eh schon gibt“, so der Bezirks-Chef. Für die Kultur gebe es den Nordgautag. Mit dem Gegenstück soll der Innovations-Charakter verbunden mit der Lebensfreude, die im Bezirk vorherrschen, herausgearbeitet werden. Es gehe darüber hinaus um Bildung und hochwertiges Leben für Familien und alle anderen, die ein Auge auf die Region geworfen haben. „Das ist die Botschaft“, so Löffler.

Es habe gute Gründe gegeben, sich für Furth im Wald zu entscheiden. Schon 2022 in Amberg war der größte Schreitroboter der Welt angereist. „Da haben sie geschaut, die Oberpfälzer.“ Der Bezirkstagspräsident ergänzt, der Further Drache verkörpere genau den Anspruch des Oberpfalztages: Innovation, Lebensfreude und hergestellt wurde er in der Region. Optimal sei Furth auch, weil man das Gartenschaugelände nutzen kann.

„Wir freuen uns ungemein, dass wir Ausrichterort sein dürfen“, betonte Bauer. Schon in Amberg sei die Stimmung großartig gewesen. Beim Oberpfalztag in Tirschenreuth im Jahr 2025 sei die Idee entstanden, in die Grenzstadt zu kommen. „Wir haben letztes Jahr bei der Landesgartenschau gezeigt, dass wir Feste feiern können.“ Der Further Rathauschef ergänzte, der Tag werde so etwas, wie ein kleines Gartenschauwochenende. Doch man werde sich nicht nur auf dem Gelände selbst präsentieren, sondern die Aktionen bis zum Stadtplatz ziehen. Die Vorfreude ist groß, andere Veranstaltungen, die eigentlich für das Wochenende geplant waren, wurden verlegt und auch die Further Vereine haben sich darauf eingestellt. „Wir wollen gute Gastgeber sein“, bekräftigte Bauer.

Die Macher des Oberpfalztages, der am 13. Juni 2027 in Furth im Wald stattfindet (v. li.): Thomas Harmsen, Franz Löffler, Sandro Bauer und Karin Stelzer. - Foto: Alexander Frimberger

Aussteller können sich ab sofort bewerben

Das Konzept des Oberpfalztages 2027 stellte Thomas Harmsen vor. Es soll ein Erlebnisfest für die ganze Familie sein, bei dem jeder mitmachen kann und soll. „Es werden Aussteller aus verschiedenen Bereichen dabei sein“, so Harmsen. Auch Vereine, Tourismus und Musiker werden mitmachen. Es wird drei Bühnen geben, auf denen sich auch Nachwuchsbands präsentieren können – alles innovativ und 100 Prozent Oberpfalz. Der Fokus liege auf dem Landkreis Cham, aber Teilnehmer aus der gesamten Oberpfalz sind eingeladen, um mitzumachen.

Die Anmeldung ist ab sofort im Internet unter www.oberpfalztag.de möglich. Löffler fasste zusammen: „Es geht an diesem Tag nicht nur darum nur zu essen, zu trinken und zu feiern.“ Besucher sollen die Innovationskraft spüren und erleben, „was haben wir, was man so nicht vermutet“.

Auch Kulturamtsleiterin Karin Stelzer freute sich. Nach der Landesgartenschau habe man Übung in der Organisation großer Feste. „Furth im Wald“, sagt sie, „ist gerüstet.“