Chams Landrat Schindler appelliert an Feuerwehr Walting: „Macht die Nacht zum Tag!“

Von Mittelbayerische Zeitung · 14. Juni 2026 um 13:22

Am Freitag war es soweit: Die FFW-Walting konnte nach vielen Monaten der Vorbereitung ihr 130-jähriges Gründungsfest starten. Es begann am Freitag mit dem Einholen der Honoratioren, des Paten- und Ehrenpatenvereins und vieler weiterer Vereine.

Das ganze Dorf hatte sich herausgeputzt, um dem viertägigen Fest einen würdigen Rahmen zu geben. Jubelverein, Schirmherr, Ehrenschirmherr, Ehrenfestmutter, Festmutter, Festbraut, das Festgefolge und die beiden Patenvereine wurden abgeholt.

Die Ehrengäste warten auf ihren Einsatz. - Foto: Rosi Mühlbauer

Um 18 Uhr stand die Begrüßung aller Vereine auf dem Dorfplatz mit einem Standkonzert der Kapelle AuWe auf dem Programm. Nach dem Einzug ins Festzelt, bei dem die drei Musikgruppen „Schorndorfer Blechmuse“, „Auwe“ und die Original Gamsjäger“ den Takt vorgaben, erfolgte der Anstich des Festbieres.

Nur ein Schlag reichte Schirmherr Günther Lex

Mit dem ersten Schlag vom Schirmherrn Günther Lex floss bereits der Gerstensaft. - Foto: Rosi Mühlbauer

Der Schirmherr Günther Lex, zapfte gekonnt mit einem Schlag an. Unterstützt wurde er dabei von dem Geschäftsführer der Schlossbrauerei Runding. Aus Zeitgründen sprach Landrat Christian Schindler gleich anschließend sein Grußwort.

Der Stolz der Fahnenjunker: das Fahnenschwingen - Foto: Rosi Mühlbauer

Dieses Fest sei mehr als ein runder Geburtstag. Es ist die Würdigung von 130 Jahren Engagement, bei dem die Sorge um die Sicherheit der Mitmenschen im Mittelpunkt stand. Schindler griff das Motto des Abends „Heit gemma steil“ auf. Er meinte, „macht die Nacht zum Tag, heute dürft ihr euch feiern, ihr habt es verdient in 130 Jahren FFW Walting“.

Die Regenschirme bestimmten am Freitag das Bild beim Einzug in das Waltinger Festzelt. - Foto: Rosi Mühlbauer

Es folgte die Begrüßung der Ehrengäste und Vereine durch die beiden Festleiter sowie deren Grußworte, dem Schirmherrn, der Festmutter, der Festbraut. In allen Grußworten wurde die Bedeutung der Feuerwehr für die Allgemeinheit hervorgehoben. Unter dem Motto „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ werde in Walting seit 130 Jahren mit Idealismus, Opferbereitschaft und Kameradschaft der Dienst am Nächsten erfüllt.

Beste Stimmung im Festzelt mit Pik As

Nach den vielen Worten des Dankes und der Anerkennung sorgte die Stimmungskapelle Pik As gemeinsam mit dem Jubel- und dem Patenverein innerhalb kürzester Zeit für beste Stimmung im voll besetzten Festzelt. Die Festküche Schöberl sorgte für das leibliche Wohl der Gäste.

Nach dem gelungenen Anstich stießen die Honoratioren und Ehrengäste auf ein erfolgreiches Fest an. - Foto: Rosi Mühlbauer