Landesgartenschaugelände Furth im Wald mit Festakt der Öffentlichkeit übergeben

Der Himmel weiß-blau, die Sonne strahlt mit den Besuchern um die Wette, grüne und rote Luftballone tanzen in der lauen Brise: alles gerichtet für die offizielle Übergabe des Landesgartenschau-Geländes an die Öffentlichkeit. Am Freitag war es genau ein Jahr her, dass die Landesgartenschau (LGS) Furth im Wald im Landkreis Cham eröffnet wurde. Jetzt wurde das Gelände offiziell der Öffentlichkeit übergeben und ist somit, wie angekündigt, Heimat geworden.
Kaum vorstellbar, dass in Furth im Wald jemand anderer als der Spielmannszug Grenzfähnlein den Reigen eröffnet. Folgerichtig schwang Tambour Josef Beer den Taktstock und führte die Musikanten zur Bühne, wo sie zwei weitere Stücke zum Besten gaben.
Furth im Wald hat den Mut, etwas zu gestalten
Bürgermeister Sandro Bauer teilte in seiner Begrüßungsrede seine Gedanken im Vorfeld der Gartenschau mit den zahlreich erschienen Gästen. Es sei große Vorfreude gewesen. Es habe intensive Planungen gegeben und viele Menschen, die an das Projekt geglaubt haben. Im Vordergrund stand der Wille, etwas zu schaffen, und dieser Wille habe Früchte getragen. „Es ist ein starkes Bekenntnis dafür, dass Furth im Wald den Mut hat, etwas zu gestalten.“ Man habe die Stadt nach Außen sichtbar gemacht. Hier werden Kinder spielen, Erwachsene Zeit miteinander verbringen und Jugendliche sich treffen – das sei ein echter Gewinn für die Stadt. Sein Dank galt von den Verantwortlichen der LGS über Förderstellen und Entscheidungsträger bis hin zu Unternehmen und Ehenamtlichen allen, die das Sommermärchen möglich gemacht haben.
Die Stadt hat an einem Strang gezogen
Regierungspräsident Walter Jonas und Landrat Christian Schindler betonten, dass die Gartenschau für die Stadt, den Landkreis und den gesamten Bezirk ein großer Erfolg war. Walter Jonas an die Further gerichtet: „Es ist heute nicht mehr so einfach, an einem Strang zu ziehen.

















Dass Sie das geschafft haben, ist eine großartige Leistung.“ Und Schindler betonte man gebe nicht einfach eine Fläche frei, sondern einen Ort, der Geschichte geschrieben hat. Wohl auch mit Blick auf seine anstehende Amtszeit ergänzte er: „Wenn wir gemeinsam gestalten, entsteht Zukunft.“ Das schönste Kompliment des Tages hat aber LGS-Geschäftsführerin Claudia Knoll der Drachenstadt gemacht: „Aus einem Arbeitsverhältnis im Jahr 2024 ist eine große Liebe geworden.“