Große Waldbrandgefahr in der Oberpfalz: Regierung checkt die Lage aus der Luft

Von Mittelbayerische Zeitung · 27. April 2026 um 15:56

Die Regierung der Oberpfalz schickt ab Dienstag, 28. April, Propellerflugzeuge in die Luft. Von fünf Stützpunkten in den Landkreisen Regensburg, Schwandorf, Cham, Neumarkt und Weiden aus finden bis mindestens zum 1. Mai, dem Tag der Arbeit, Beobachtungsflüge statt. Denn die Waldbrandgefahr ist groß, teilt die Regierung mit.

Video ansehen

Ursächlich dafür sei die derzeitige Wetterlage. Die Bürger werden seitens der Regierung dringend darum gebeten, in Waldgebieten „äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Ehrenamtliche der Luftrettungsstaffel als Piloten

Die Maßnahme der Luftbeobachtungsflüge war mit dem AELF Pielenhofen (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten) abgestimmt worden. Die ehrenamtlichen Pilotinnen und Piloten der Flugbereitschaft der Luftrettungsstaffel werden an den Stützpunkten Schmidgaden, Regenstauf-Oberhub, Neumarkt, Cham-Janahof und Weiden-Latsch abheben, jeweils begleitet von ausgebildeten Luftbeobachtern der Feuerwehr oder der Verwaltung.

Waldbrandgefahr: Was man jetzt erst recht nicht machen sollte

Darüber hinaus weist die Regierung die Bürger auf wichtige Verhaltensregeln in Waldnähe hin:

• Rauchverbot in Wäldern von 1. März bis 31. Oktober.

• Während der Autofahrt keine Zigarettenkippen aus dem Fenster werfen.

• Kein offenes Feuer im Wald oder in Waldnähe (bis 100 m).

• Autos, Motorräder und landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge dürfen wegen der heißen Fahrzeugkatalysatoren nicht auf leichtentzündlichen Wiesen und Waldwegen abgestellt werden.

• Weggeworfene Gegenstände wie Feuerzeuge oder Dosen mit chemischen Substanzen können zum Brandherd werden.