Großbrand im Osten von Regensburg: Feuerwehr wohl komplettes Wochenende gefordert

Von Mittelbayerische Zeitung · 18. April 2026 um 05:47

Bei einem Großbrand ist am Freitagabend in Regensburg eine Lagerhalle im Stadtosten in Flammen aufgegangen. Gegen 19 Uhr wurde die Feuerwehr zunächst wegen einer unklaren Rauchentwicklung alarmiert, doch schon auf der Anfahrt war eine massive Rauchsäule sichtbar. Die Einsatzkräfte rückten mit einem Großaufgebot an und nahmen umgehend die Löscharbeiten auf. Verletzt wurde niemand, die Ursache des Feuers ist noch nicht endgültig geklärt.

Wie die Feuerwehr berichtet, entwickelte sich der Einsatz binnen kurzer Zeit zu einem Großbrand. Schon während des Ausrückens wurde das Alarmstichwort erhöht, da eine dichte Rauchsäule weithin sichtbar war. Beim Eintreffen stand ein Teil der rund 60 mal 80 Meter großen Halle bereits in Vollbrand.

Die Einsatzkräfte starteten sofort einen umfassenden Löschangriff mit zahlreichen Strahlrohren. Um den enormen Bedarf an Löschwasser zu decken, wurden Schlauchleitungen über mehrere hundert Meter verlegt – teils bis zu 700 Meter.

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Aufwendige Wasserversorgung sichergestellt

Die Wasserversorgung erfolgte unter anderem aus einem weiter entfernten Bereich und erforderte erheblichen Personal- und Materialeinsatz. Zahlreiche Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr unterstützten die Berufsfeuerwehr bei den Maßnahmen.

Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung gewarnt. Gleichzeitig führten Einsatzkräfte Messungen im weiteren Umfeld der Rauchsäule durch. Diese ergaben jedoch keine Hinweise auf gefährliche Schadstoffe, eine Gefährdung bestand nicht. Laut Polizei waren zum Zeitpunkt des Brandausbruchs noch drei Arbeiter in der Halle. Sie hätten das Gebäude rechtzeitig verlassen können und seien unverletzt.

Löscharbeiten dauern weiter an

Die Löscharbeiten zogen sich über Stunden hin und dauern weiterhin an. Zwar zeigt der Löschangriff Wirkung, aufgrund der Größe des Brandobjekts sind jedoch umfangreiche Nachlöscharbeiten notwendig. Die Feuerwehr rechnet damit, dass der Einsatz das ganze Wochenende dauern wird. Das Gebäude sei nach dem Brand einsturzgefährdet.

Neben Feuerwehr und Polizei waren auch der Rettungsdienst, das Umweltamt sowie Fachberater des Technischen Hilfswerks und für Gefahrgut vor Ort. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei aufgenommen.