Warum laut Fachleuten für den gestrandeten Buckelwal jede Hoffnung auf Selbstrettung schwindet

Von Passauer Neue Presse · 7. April 2026 um 16:52

Der an der Ostseeküste vor Wismar gestrandete Buckelwal wird sich Experten zufolge nicht aus eigener Kraft befreien können. Der Wasserstand liege aktuell bei 1,40 Meter, sagte der Direktor des Deutschen Meeresmuseums, Burkard Baschek, bei einer Pressekonferenz auf der Insel Poel. „Wenn es sich aus eigener Kraft freischwimmen wollte, bräuchte es einen Wasserstand, der um etwa 60 Zentimeter höher ist als heute.“

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Diese Hoffnung gebe es aber nicht. „Die Prognose gibt das nicht her für die nächsten vier Tage. Da ist eher ein leicht sinkender Wasserstand vorhergesagt“, sagte Baschek. „Darüber hinaus ist die Gesamtkonstitution und Kraft schlichtweg nicht da.“ Die Situation sei für alle unbefriedigend und es sei nicht schön, das Tier dort draußen so zu sehen. „Das ist für uns alle sehr bitter.“

Seit mehr als einer Woche liegt der gestrandete Buckelwal im flachen Wasser vor Wismar. Ein Expertenteam war am Vormittag erneut mit einem Schlauchboot beim Wal, um sich ein aktuelles Bild zu verschaffen, wie ein Sprecher des Schweriner Umweltministeriums am Vormittag sagte. Taucher hätten die Lage und Position des Tieres überprüft.