Schorndorf ist für die Zukunft „sehr gut aufgestellt“

Von Mittelbayerische Zeitung · 26. März 2026 um 21:35

Schorndorf. Einige der neu gewählten Gemeinderatsmitglieder für die Wahlperiode 2026 bis 2032 waren am Mittwoch als Zuhörer bei der Ratssitzung anwesend, darunter auch der neu gewählte Bürgermeister Karl Steinkirchner, der sich gegen den bisherigen 2. Bürgermeister Martin Bauer durchgesetzt hatte. Neben Steinkirchner war auch der neue Rötzer Bürgermeister Gerhard Hofmann unter den Zuhörern.

Max Schmaderer schritt nach der Eröffnung der Sitzung hin zu Steinkirchner, der unter den Zuhörern saß, um ihm zum Wahlerfolg zu gratulieren. Kurz ging Schmaderer noch einmal auf die Wahl ein und sagte: „Wir bekommen einen deutlichen Wechsel im Rat, auch dadurch, dass viele Ratsmitglieder freiwillig nicht mehr angetreten sind. Auf die neuen Mitglieder kommen viele Aufgaben zu, es bleibt spannend.

Viele neue Aufgaben:„Es bleibt spannend“

Der Gemeinderat setzt sich künftig aus jungen und erfahrenen Räten zusammen. Schmaderer, der 36 Jahre die Geschicke Schorndorfs leitete, hob

den Zeigefinger in Richtung des neuen Ratsgremiums und machte klar: „Es sollte auch zukünftig die Weiterentwicklung der Gemeinde im Vordergrund stehen. Spätestens mit der konstituierenden Sitzung heißt es, an einem Strang zu ziehen.“

Die Tagesordnung war schnell abgearbeitet. Zunächst ging es um die Ertüchtigung des baulichen Brandschutzes in einem Objekt am Kirchplatz in Schorndorf. Schmaderer äußerte die Hoffnung und den Wunsch, dass dieser bauliche Brandschutz, sobald er genehmigt ist, auch so umgesetzt und ausgeführt werde. Diese Entscheidung, so Schmaderer, liege aber in den Händen des Antragstellers. Die Räte befürworteten einstimmig den Antrag.

„Jahresabschluss, derAnlass zur Freude gibt“

Die Jahresrechnung 2025 wurde den Räten vorgestellt. So beläuft sich das Rechnungsergebnis im Verwaltungshaushalt auf 7 577 353,45 Euro und im Vermögenshaushalt auf 2 280 516,51 Euro. Der Rücklagenstand erhöhte sich 2025 von 2 442 065,87 Euro auf nun 2 737 065,87 Euro.

„Das ist ein Jahresabschluss, der Anlass zur Freude gibt“, so Schmaderer. So sehe er die Gemeinde sehr gut aufgestellt, was für die neuen Räte mit dem neuen Bürgermeister auch eine gute Startbasis bilde, so der amtierende Bürgermeister. Doch auch hier mahnte er: „Es heißt aber nicht, leichtsinnig damit umzugehen, denn es wird auch in Zukunft Investitionen geben, die notwendig sind.“

Formsache war für die Räte die Bestätigung des neu gewählten Kommandanten der FFW Penting. Daniel Irrgang wurde an die Spitze der aktiven Truppe gewählt, seine Stellvertreter wurden Karl-Heinz Luger und der bisherige Kommandant Christian Fuchs.