Johanna Probst und Sandra Kärtner: Die zwei Neuen im Team des MGH Waldmünchen

Von Martin Hladik · 24. März 2026 um 05:00

Johanna Probst und Sandra Kärtner sind seit diesem Jahr die Neuen im Team des Mehrgenerationenhauses. Wir stellen sie kurz vor.

Johanna Probst ist 33 Jahre alt und hauptberuflich im Kindergarten in Zillendorf beschäftigt. Im MGH kümmert sie sich seit heuer um den Bereich Kinder, Jugend und Familie. Unbekannt ist sie im MGH aber sicher nicht. Sie war vorher schon viele Jahre als Teamerin tätig. Jetzt ist sie sozusagen auf die Seite der Organisatoren gewechselt und kümmert sich um das Programm, die Leute, die Veranstaltungen machen und um die Anmeldungen.

Ansonsten kommt sie mit vielen neuen Ideen ins feste Team des MGH. Zum Beispiel zu Ostern. Hier könne sie auch aus den Erfahrungen der Kindergärten und ihren Osterbasteleien profitieren, sagt sie. Ostereier-Upcycling und Rahmen gestalten – aus alten Materialien entsteht Neues und Einzigartiges heißt beispielsweise das Programm am 30. und 31. März von 9 bis 12 Uhr. Also ein idealer Start in die Ferien. Solche Angebote zur Betreuung von Kindern seien trotz der anlaufenden Ganztagesschulen in den Ferien weiter wichtig für Eltern, sagt Probst. Man werde auch wieder am Anfang und am Ende der Sommerferien die einwöchige Betreuung für die Kinder anbieten.

Gut besucht sei auch der Englischkurs für Grundschüler im Januar mit Julian Aumüller gewesen. „Der Bedarf für so ein Angebot ist da“, stellt Probst fest.

MGH ist auch eine neue persönliche Herausforderung

Sie habe schon immer gern mit Kindern gearbeitet, sagt Probst, und die Tätigkeit im MGH Waldmünchen sei für sie eine neue Herausforderung gewesen. Deswegen habe sie das Angebot von Susi Nock, den Bereich Kinder und Familie zu übernehmen, gerne angenommen. „Wir haben hier ein tolles Team. Ich wusste, auf was ich mich einlasse.“

Sandra Kärtner hat den Bereich Sport und Gesundheit übernommen. - Foto: Martin Hladik

Ziemlich ähnlich formuliert das Sandra Kärtner (32). Die Frau aus Döfering kümmert sich künftig um das Angebot im Bereich Gesundheit und Sport im MGH. „Das Team hat uns die Einarbeitung wirklich einfach gemacht. Besser hätte es für uns beide nicht laufen können“, sagt Kärtner. Die gelernte Logopädin ist ebenfalls keine Unbekannte im MGH. Bisher war sie zum Beispiel durch ihre FenKids-Kurse, das sind Kurse zur kindlichen Frühentwicklung für Mütter und Kinder, bekannt. Diese Kurse wird sie auch weiterführen. Sie selbst mache gern Sport, sagt sie. Fit halte sie aber besonders der Familienhund, ein schwarzer Labrador.

Als Bereichsverantwortliche für Gesundheit und Sport ist ihre neue Aufgabe aber mehr von der Organisation geprägt. „Man muss den Überblick behalten und darf nichts vergessen“, beschreibt sie die Anforderung an sich selbst. Das könne durchaus einmal stressig werden. Sie habe es erst einmal probiert und sich dann entschieden, es zu machen. Ihre Vorgängerin Barbara Konering habe ihr Rückendeckung gegeben und wäre immer bereit gewesen, weiterzumachen, wenn sie gemerkt hätte, dass der neue Job doch nichts für sie wäre.

Kärtner freut sich auf Seminarreihe Women’s talk

Das neue Programm fürs Sommerhalbjahr bietet etwas, auf das Kärtner ziemlich stolz ist, weil es ihr gelungen ist, dafür auf Anhieb die richtigen Referentinnen zu finden. Die neue Seminarreihe nennt sich „Women’s talk“ und soll ein geschützter Raum für Frauenthemen sein.

Den Anfang macht das Thema Endometriose, über das Sandy Gruber von der Selbsthilfe-Vereinigung „Helden in Strumpfhosen“ sprechen wird. „Endometriose ist eine gutartige, jedoch chronisch verlaufende Erkrankung. Bei Endometriose wächst Gewebe, welches der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutterhöhle“, wird die Krankheit auf der Seite der Deutschen Endometriose Vereinigung erklärt. Betroffene Frauen kämpfen nicht nur mit Schmerzen.

Weitere Themen werden Dr. Carmen Maria Ring und die Diplom-Psychologin Lotta Menholz behandeln. So bietet Ring am 22. Mai einen Workshop mit Heilhypnose zu „Sich selbst wieder vertrauen lernen“ an und Menholz das Seminar am 25. Juni zum Thema „Du musst auch mal Nein sagen“. Die Themen ließen sich mit Finanzen und Politik beliebig fortsetzen, sagt Kärtner, der um die Weiterführung der Reihe offensichtlich nicht bange ist.

Wichtig sei ihr mit dem gesamten Kursangebot gewesen, dass alle Generationen erreicht werden. Der Bereich Yoga sei mit Silvia Schrade sehr breit abgedeckt. Das sei auch in anderen Bereichen geschafft worden. Kärtner hätte zwar noch gern weitere Kursleiter gewonnen, aber leider scheitere das auch am Geld.