Keine Spur vom Norma-Räuber in Teublitz: Polizei modifiziert Täterbeschreibung leicht

Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen ist es der Polizei nicht geglückt, den Mann ausfindig zu machen, der am Dienstag aus der Kasse der Norma rund 800 Euro geraubt hat. Die Kripo bittet daher weiter um Hinweise aus der Bevölkerung, hat jedoch die Täterbeschreibung leicht modifiziert.
Wie berichtet, hatte am Dienstag kurz vor 14 Uhr in der Norma-Filiale an der Regensburger Straße ein 25- bis 30-jähriger Mann an der Kasse die Herausgabe von Bargeld gefordert. Dabei drohte er der Norma-Angestellten, sie mit einer Spritze zu stechen. Als die Frau, vor Schreck erstarrt, nicht reagierte, griff der Ganove selbst in die Geldkassette, um sich dann aus dem Staub zu machen.
Noch ist unklar, ob die Spritze kontaminiert war
Eine andere Norma-Mitarbeiterin versuchte, den Flüchtenden zu stellen. Doch der Mann griff erneut zu seiner Spritze, stach nun tatsächlich nach der Frau und verletzte sie leicht. Um welche Art von Spritze es sich handelte und ob sie kontaminiert war, stand auch am Mittwoch nicht fest. Vorsichtshalber wurde die Angestellte gründlich untersucht. Sie sei wieder „wohl auf“, hieß es am Mittwoch.
Obschon die Burglengenfelder Polizei kurz nach der Alarmierung mit allen verfügbaren Kräften nach dem Räuber fahndete, blieb der Mann verschwunden. Er ist etwa 1,75 Meter groß und schlank und war mit einem blauen Kapuzenpulli bekleidet. Auf „arabisches Aussehen“, wie es zunächst gemeldet worden war, wollte sich die Polizei mit Verweis auf sich widersprechende Zeugenaussagen nicht mehr festlegen.