Deutlicher Sieg: Alexandra Riedl bleibt Bürgermeisterin in Roding

Von Oliver Hausladen · 8. März 2026 um 21:08

Alexandra Riedl ist auch für die kommenden sechs Jahre Rodings Bürgermeisterin. Die Amtsinhaberin von den Freien Wählern setzte sich bei der Kommunalwahl am Sonntag deutlich mit 71,3 Prozent gegenüber ihren beiden Mitbewerbern Fabian Janker (Landunion, CSU und Junge Liste), der auf 20,9 Prozent kam, und SPD-Kandidat Karsten Straßburger (7,8 Prozent) durch.

Spannung kam während des Wahlabends kaum auf, schon nach den ersten ausgezählten Wahllokalen lag Riedl deutlich in Führung. Der Großteil der Wähler ist mit ihrer Bilanz nach der ersten Amtszeit offensichtlich sehr zufrieden. Die Kandidatin der Freien Wähler hatte sich vor sechs Jahren für viele überraschend bereits im ersten Wahlgang gegen gleich drei Gegenkandidaten durchsetzen können und hat mittlerweile mehrfach bekundet, dass sie als Bürgermeisterin Rodings ihren „Traumjob“ gefunden habe, den sie nun auch in den kommenden sechs Jahren weiter ausführen darf.

Wahlbeteiligung lag bei 62,3 Prozent

Die Wahlbeteiligung lag bei 62,3 Prozent. 6317 gültige Stimmen wurden insgesamt abgegeben, 4503 entfielen auf Riedl, 1319 auf Janker und 495 auf Straßburger.

‚„Die Rodinger hatten die Wahl, wie es weiter gehen soll, und sie wollen, dass es so weiter geht wie bisher“, sagt Alexandra Riedl. Mit einem so klaren Vorsprung habe sie nicht gerechnet. Sie freut sich sehr über das „tolle Ergebnis“, dass eine Bestätigung der Arbeit der vergangenen sechs Jahre sei. „Wir haben sehr viel erreicht, gemeinsam mit Stadtrat und der Stadtverwaltung, da wollen wir weiter machen“, so die Rathaus-Chefin, die sich für das Vertrauen der Bürger bedankt.

DIe Bürgermeisterin freut sich über das „tolle Ergebnis“. - Foto: Oliver Hausladen

Fabian Janker (Landunion, CSU und Junge Liste), der gegen Riedl seinen Hut in den Ring warf, kam am Ende auf 20,9 Prozent der Stimmen. In einer ersten Reaktion sagte er: „Für das, dass ich unbekannt war, sind 20 Prozent nicht schlecht. Wir waren dabei minimal besser als vor sechs Jahren.“

Traurig äußerte sich Janker über die Wahlbeteiligung, die nur bei 62,3 Prozent lag, was zeigt, dass ein Drittel der Rodinger Bürger nicht zur Wahl ging. Janker zeigte sich auch realistisch und sagte, dass er bereits vorher nur mit den 20 bis 30 Prozent gerechnet habe denn: „Es ist einfach schwierig, eine amtierende Bürgermeisterin aus dem Sessel zu heben.“ Janker kündigte dabei an, direkt nach Bekanntwerden des Ergebnisses Riedl persönlich zu gratulieren.

Anerkennung für die Bürgermeisterin

Karsten Straßburger (SPD) brachte es am Ende auf 7,8 Prozent der Stimmen und sagte: „Das Ergebnis ist wie erwartet, ich bin aber froh über diese Prozentzahl“, sagte er am Sonntagabend, denn damit sei eine Tendenz nach oben zu erkennen. Anerkennende Worte richtete er an die alte und neue Bürgermeisterin: „Die 71,3 Prozent von Alexandra Ried zeigen, welch bombastische Arbeit sie in den letzten sechs Jahren geleistet hat.“

Mit diesem Ergebnis steht auch fest, dass keine Stichwahl in Roding nötig ist. Riedl hat sich souverän bereits im ersten Wahlgang durchsetzen können.