Nachfolger von Robert Spindler: Bernhard Grundner siegt in Sünching

Von Gabriele Thomann · 8. März 2026 um 20:48

Im Duell gegen seine Schwägerin Daniela Grundner setzte sich der 63-Jährige mit 52,7 Prozent der Stimmen durch. Die Wahlbeteiligung lag in Sünching bei 72,9 Prozent.

Bernhard Grundner hat die Wahl zum Bürgermeister in Sünching gewonnen. Er sieht es als Zeichen dafür, das viele Menschen an eine gemeinsame Zukunft im Ort glauben. 1291 Wähler waren am Sonntag an die Urnen getreten, was einer Wahlbeteiligung von 72,9 Prozent entspricht und damit gut fünf Prozent über der von 2020 liegt.

Die Bürger hatten die Wahl zwischen Bernhard Grundner (FuW) oder seiner Schwägerin Daniela Grundner (CSU/Parteilose Wähler). Die Spannung im Vereinshaus war groß, als gegen 19.30 Uhr endlich das Endergebnis bekanntgegeben wurde. 1291 Stimmen wurden abgegeben, 54 davon waren ungültig. Von den verbleibenden 1237 Stimmen erhielt Bernhard Grundner 652 (52,7 Prozent), Daniela Grundner kam auf 585 (47,3 Prozent). Der 63-jährige Bernhard Grundner zieht damit als neuer, aber weiterer FuW-Bürgermeister ins Rathaus ein.

Nach und nach kamen am Sonntagabend immer mehr Freunde und Mitstreiter ins Vereinshaus. Bernhard Grundner selbst hatte den Tag mit einem Weißwurstfrühstück gemeinsam mit seiner Frau Marie-Luise begonnen. Nach einem Spaziergang über den Scharing ging es dann ab zur Wahl. Getreu seiner Pflicht als Schulhausmeister schaute er noch nach, ob alles für das Auszählen an der Schule parat war. „Ab 18 Uhr stieg die Nervosität dann doch an“, sagte Grundner.

Die Zahlen schwankten in den vier Bezirken immer wieder auf und ab. Jetzt freut er sich sehr auf sein neues Amt. Seine Gegenkandidatin Daniela Grundner kam zur Wahlparty dazu und gratulierte.