OB-Wahl in Schwandorf: Andreas Feller und Andreas Wopperer müssen am 22. März in die Stichwahl

Die Schwandorfer haben entschieden: Rund 23.000 Bürger waren am Sonntag aufgerufen, den Oberbürgermeister für die kommenden sechs Jahre zu bestimmen. Wie von vielen Beobachtern erwartet, ist am Sonntag noch keine Entscheidung gefallen. Andreas Feller (BLS) und Andreas Wopperer (CSU) müssen in die Stichwahl.
Um 19.38 Uhr lag das vorläufige Endergebnis vor. Andreas Feller sicherte sich demnach 35,3 Prozent der Stimmen und lag damit deutlich vor Andreas Wopperer. Der CSU-Kandidat kam auf 17,6 Prozent. Damit steht fest, dass Feller und Wopperer am 22. März in der Stichwahl aufeinandertreffen. Wer hier die meisten Stimmen auf sich vereinen kann, wird ab 1. Mai Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt.
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Vor allem zwischen Wopperer und UW-Kandidat Kurt Mieschala war es zuletzt ein denkbar knappes Rennen: Am Ende betrug der Unterschied nur 0,4 Prozentpunkte. Mieschala erzielte insgesamt 17,2 Prozent der Stimmen.
In der Anfangszeit, als die Briefwahllokale noch nicht ausgezählt waren, lag auch der AfD-Kandidat Roland Kraus weit vorn – zeitweise sogar auf Platz 2 hinter Andreas Feller. Doch je mehr Ergebnisse aus den Briefwahllokalen vorlagen, desto stärker schrumpfte sein prozentuales Ergebnis. Am Ende kam Roland Kraus auf 12,8 Prozent und landete damit Platz vier der insgesamt sieben Kandidaten.
Andreas Weinmann, der für die SPD ins Rennen ging, blieb im einstelligen Bereich. Er erreichte nur 9,1 Prozent der Wählerstimmen. Auf den letzten beiden Plätzen landeten Dieter Jäger (Freie Wähler) mit 6,3 Prozent und Tobias Mainka mit 1,7 Prozent.
Die Wahlbeteiligung in Schwandorf lag bei 60,4 Prozent, wie aus der offiziellen Wahlhomepage hervorgeht.