Das Starkbierfest in Seubersdorf wartet mit einer Überraschung auf

Von Vera Gabler · 22. Februar 2026 um 17:00

Wenn am 13. und 14. März im Sportheim das Bier ausgeschenkt wird und die Pointen fliegen, dann ist wieder Starkbierfest-Zeit beim Sportverein Eintracht Seubersdorf. Was für das Publikum ein großer Spaß ist, braucht hinter den Kulissen viel Präzisionsarbeit – und die liegt seit vielen Jahren in den erfahrenen Händen von Günter Müller und seinem Team.

„Für einen kulturellen Abend braucht es nicht nur Künstler auf der Bühne, sondern auch die stillen Darsteller dahinter“, sagt Müller im Gespräch mit unserem Medienhaus. Er sorgt dafür, dass Stars wie die temperamentvollen Cellolitas oder Kabarettist Hans Hofbauer nicht nur im Rampenlicht stehen, sondern auch perfekt zu hören sind. „Gerade bei hochkarätigen Künstlern ist es eine große Herausforderung, deren Ansprüchen gerecht zu werden“, sagt er. Besonders die sensiblen Headsets verlangen Fingerspitzengefühl. „Da hört man jedes gesprochene Wort“, schmunzelt Müller. Und das könne bei Backstage-Gesprächen schon mal zur Herausforderung werden.

2018 hat Müller die Tontechnik abgegeben. Diese Aufgabe liegt nun in den Händen von Arnold Steiner, der „hervorragend mit den Künstlern umgehen“ könne, wie Müller anerkennend sagt. Er selbst bleibt dem Starkbierfest aber treu – diesmal wieder als Moderator, der unter anderem die Gitarristen Werner Riel und Stefan Kratzer ankündigen wird. Für die musikalische Umrahmung in der Pause sorgt die Gruppe „zu4t“.

Hier gibt es Karten für das Starkbierfest in Seubersdorf

Der Kartenvorverkauf für das Starkbierfest läuft bereits (im Internet unter www.eintracht-seubersdorf.de/veranstaltungen) und doch gibt es noch gute Plätze.

Im Vergleich zu früheren Jahren sei das Programm heuer mit weniger Künstlern bestückt worden, verrät Müller. Doch wer Müller kennt, weiß: Das bedeutet nicht weniger Unterhaltung. Unter dem Motto „Wer woas na sowas“ plant er ein neues Highlight. Viel will er noch nicht verraten, nur so viel: Es geht um lokale Themen, Talentfindung, Spontanität – und jede Menge Spaß.

Für Lacher sorgt traditionell auch Fastenredner Anton Schön. Eine Rolle, die Müller selbst von 2005 bis 2009 innehatte. Mit einem Augenzwinkern erinnert er sich an seine damaligen Themen: der Neubau des Altenheims neben der Gärtnerei Kühnl – „praktisch für die Grabkränze“ –, BMW-Stauner, der zur Freude des Fiat-Clubs plötzlich Fiat verkaufte, oder das Rausch-Anwesen, das er kurzerhand als Filmkulisse für eine „Bauruine“ ins Spiel brachte.

Seine Verbundenheit mit dem Starkbierfest reicht bis zur Gründung 1999 zurück. Damals begleitete er gemeinsam mit Josef Seitz als Duo „Filou“ Werner Riel bei dessen Seubersdorfer Hit „Über sieben Brücken“. 2003 stand Müller zudem als Keyboarder mit der Gruppe „Loamseijda“ auf der Bühne. Und wieder im Hintergrund war der heute 68-jährige von 2000 bis 2003 Vorsitzender des SVE. Heute weiß er: Ob am Mischpult, am Mikrofon oder am Keyboard – entscheidend ist das Zusammenspiel.