Krones setzt Wachstumskurs fort – Vorstand prognostiziert weitere Zuwächse

Das Technologieunternehmen Krones mit Hauptsitz in Neutraubling (Landkreis Regensburg) hat laut den vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 seinen Wachstumskurs fortgesetzt.
„Die Märkte des Unternehmens sind grundsätzlich weniger von konjunkturellen Schwankungen betroffen und die Investitionsbereitschaft der Krones Kunden ist weiterhin robust“, teilt das Unternehmen am Donnerstag in einer Pressemitteilung mit.
Der Umsatz von Krones legte laut Mitteilung im vierten Quartal 2025 gegenüber dem Vorjahresquartal um 9,7 Prozent auf 1.556,4 Millionen Euro zu. Im Gesamtjahr stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 7,0 Prozent auf 5.663,8 Millionen Euro. „Damit setzte das Unternehmen 2025 seinen profitablen Wachstumskurs trotz herausfordernder Bedingungen fort“, heißt es von Seiten des Unternehmens.
Die Investitionsbereitschaft der Krones Kunden sei weiterhin robust. So stieg der Auftragseingang im vierten Quartal 2025 gegenüber dem Vorjahr um 8,6 Prozent auf 1.460,0 Millionen Euro. Mit 5.564,7 Millionen Euro lag der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2025 um 1,9 Prozent über dem hohen Vorjahreswert. Ende 2025 hatte Krones Aufträge im Wert von 4.190,4 Millionen Euro (Vorjahr: 4.289,5 Millionen Euro) in den Büchern.
Vorstand prognostiziert für 2026 profitables Wachstum
„Krones ist gut in das Geschäftsjahr 2026 gestartet“, so das Unternehmen. Jedoch gebe es verschiedene unvorhersehbare Faktoren, die sich auf die Geschäftsprozesse und die Produktion des Unternehmens auswirken könnten. Dazu gehören geopolitische Risiken in Europa, im Nahen Osten und in anderen Teilen der Welt. Eine weitere Unwägbarkeit ist die globale Zollpolitik, die zu einem Rückgang des Welthandels führen könnte. Auch Materialengpässe und Probleme in den globalen Lieferketten bleiben Unsicherheitsfaktoren. Zudem beeinträchtigen erhebliche Wechselkursschwankungen die Umsatzprognose.
Der Vorstand sei für das Geschäftsjahr 2026 realistisch optimistisch. Er prognostiziert ein Wachstum des um Währungsumrechnungseffekte bereinigten Umsatzes von drei bis fünf Prozent.