Winterwunderland beim Voithenberger Mountainrun in Furth im Wald

Traditionell markiert in Furth im Wald (Landkreis Cham) am Faschingsdienstag der Mountainrun des örtlichen Skiclubs den Abschluss der närrischen Saison. Auch diesmal haben sich viele Sportbegeisterte den Berg hinaufgestürzt. Besonderheit: So viel Schnee gab es bei der Sportveranstaltung noch nie.
Zum vierten Mal darf ich dabei sein, wenn sich weit über hundert große und kleine Bergläufer am Voithenberg treffen. Was diesmal anders ist: Es liegt Schnee. Das tat dem Spaß keinen Abbruch, im Gegenteil, es befeuerte ihn. Strahlende Gesichter, wohin man blickte.
Jeder ist eingeladen, beim Mountainrun mitzumachen
„Ich kann mich nicht erinnern, dass wir schon so viel Schnee hatten“, freute sich Skiclub-Vorsitzender Max Franz. So ist auch Einheizer Uwe Neumann ganz in seinem Element, wenn er lautstark Sportler und Ehrengäste begrüßt und sich bei den zahlreichen Sponsoren bedankt, die eine Veranstaltung dieser Art überhaupt erst möglich machen.
Neumann erklärte auch das Procedere: 300 Höhenmeter auf einer Länge von 1400 Metern müssen Erwachsene überwinden, ehe sie die Bergstation erreicht haben. Kinder laufen bis zur Mittelstation und haben bis dahin auf der 550 Meter langen Strecke 110 Höhenmeter geschafft. Noch bevor der Startschuss fiel, machten sich die Sportler warm. Viele nutzten die geschlossene Schneedecke und nahmen den Berg mit Tourenski in Angriff. Zahlreiche Zuschauer sind vorbeigekommen, gönnten sich einen Drink an der Freiluftbar oder wärmten sich bei Kaffee und Tee im Liftstüberl auf.
Nachdem Uwe Neumann am Start noch einmal ein kleines Aufwärmprogramm durchgeführt hatte, übernahm Bürgermeister Sandro Bauer die ehrenvolle Aufgabe, um 16.45 Uhr den Startschuss abzugeben. Der Massenstart glückte und schon kurze Zeit später waren die schnellsten Läufer kaum noch zu erkennen. „Es geht aber nicht nur darum, möglichst schnell oben anzukommen“, sagte Club-Pressesprecherin Steffi Macharowsky im Vorgespräch. Die Zeit sei nicht so wichtig. Jeder soll mitmachen und die Freude des Gemeinschaftserlebnisses genießen.
Nachdem die Sieger gekürt, und die Preise aus der Verlosung vergeben waren, ging es im Liftstüberl mit den Skiclub-Musikanten noch hoch her. Zum Schluss waren sich alle einig: Es war auch diesmal wieder ein würdiger Abschluss des Further Faschings. 74 Läufer und der Hund der Familie Deglmann war mit Startnummer 150 auch dabei haben mitgemacht.
Am Aschermittwoch ist Liftbetrieb am Voithenberg






■ Gewonnen haben
Kinder männlich: Sieger Kilian Schinabeck (SC Furth im Wald). Den zweiten Platz holt Mats Mückl (SC Furth im Wald), Dritter wird Sebastian Wallner (TV Furth im Wald Triathlon). Bei den Mädchen schnappen sich Verena Griesbeck und Leni Ruhland (beide TV Furth im Wald Triathlon) Platz eins und zwei. Dritte wird Marie Pfeffer vom TV Bad Kötzting. Die Damen auf den ersten drei Plätzen sind in der Reihenfolge eins bis drei: Cilli Duschner und Katharina Körner (beide TV Furth im Wald Triathlon) und Maria Riedl (SC Furth im Wald). Bei den Herren holt sich Andreas Breiter (SC Furth im Wald) den ersten Platz. Zweiter wird Lukas Böhm und Dritter Platzer Stefan (beide ohne Verein).