Nach Messerattacke in Rimbach: 35-jähriger Tatverdächtiger sitzt in Untersuchungshaft

Von Mittelbayerische Zeitung · 15. Februar 2026 um 11:46

Ein 30-Jähriger ist am Freitagabend in Rimbach (Landkreis Cham) beim Öffnen seiner Haustür Opfer eines Messerangriffs geworden. Wie die Polizei mitteilt, ist ein Tatverdächtiger festgenommen worden und befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft. Die Kripo Regensburg hat die Ermittlungen in diesem Fall übernommen.

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Laut Polizei klingelte am Freitag gegen 22.45 Uhr ein Mann an der Haustür des 30-Jährigen. Als dieser öffnete, soll ihn der 35-jährige Tatverdächtige unvermittelt mit einem Messer angegriffen haben.

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Anschließend flüchtete der Beschuldigte mit seinem Auto. Unweit des Tatortes verlor er die Kontrolle über den Wagen und prallte gegen eine Hausmauer. Der Mann konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien und betrat eine nahegelegene Gaststätte. Dort nahmen ihn alarmierte Beamte wenig später fest.

Der 35-Jährige wurde am Samstagvormittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl. Der Beschuldigte kam in eine Justizvollzugsanstalt.

Ermittlungen laufen

Das Opfer erlitt schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Es wird in einem Krankenhaus behandelt. Auch der Tatverdächtige musste medizinisch versorgt werden.

Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen der Tat, führt die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg. Nach aktuellem Stand gehen die Ermittler von einer Beziehungstat aus.