Kleinbus kracht in Bushäuschen: Flucht des Fahrers (29) scheitert – 80.000 Euro Schaden

Von Bernd Limmer · 14. Februar 2026 um 20:18

Ein Kleinbus ist am Samstag in Neukirchen, einem Ortsteil der Gemeinde Train im Landkreis Kelheim, in ein Bushäuschen gefahren. Der verletzte Fahrer flüchtete – mit mäßigem Erfolg.

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Gegen 16 Uhr wurden die Bewohner der kleinen Ortschaft von einem lauten Knall aufgeschreckt. „Wir wussten zuerst nicht, was passiert war“, sagte ein Mann, der unweit des Unfallortes wohnt. Doch die Ursache für den Knall war schnell gefunden: Ein Kleinbus war in der Ortsmitte gegen das Bushäuschen gefahren, das neben der Abens steht. In dem Gebäude ist neben der Buswartestelle auch ein Backofen untergebracht.

THW muss Gebäude abstützen

Der Aufprall war so heftig, dass sich der Kleinbus in dem Gebäude verkeilte. Der Fahrer flüchtete zunächst in ein nahegelegenes Haus. Doch ein Zeuge beobachtete den Unfall und die Polizei fand nach kurzer Fahndung den leicht am Kopf verletzten 29-jährigen Mann aus Ungarn. Er räumte laut Polizei ein, den Unfall verursacht zu haben. Wie die Polizei am späten Abend auf Nachfrage mitteilte, stand der Mann unter Drogen und hatte Alkohol getrunken.

Laut dem Pressebericht, den die Beamten am Sonntagmorgen verschickten, ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von einem Promille. Der Rettungsdienst versorgte den Unfallfahrer vor Ort. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus gebracht, wo ihm Blut abgenommen wurde.

- Foto: Bernd Limmer
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Das Bushäuschen drohte nach dem Unfall einzustürzen. Die Ortsdurchfahrt von Neukirchen musste während der Bergungsarbeiten gesperrt werden. Die alarmierte Feuerwehr holte das Technische Hilfswerk zur Unterstützung. Die Mitarbeiter des THW stützten das Gebäude ab. Erst dann konnte ein Abschleppdienst den Unfallwagen bergen. Das war gegen 19.30 Uhr erledigt. Das Bushäuschen wurde abgestützt und mit einem Bauzaun abgesperrt.

Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf rund 80.000 Euro – 30.000 Euro am Kleinbus, der nun ein Totalschaden ist, und 50.000 Euro am Bushäuschen. Der 29-Jährige sieht sich nun mit einem Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und wegen Entfernens vom Unfallort konfrontiert.