Motto: „In die Zukunft denken“

Von Mittelbayerische Zeitung · 13. Februar 2026 um 21:34

Michelsneukirchen. Am vergangenen Mittwoch fand im Gasthaus Jäger die Wahlversammlung der Freien Wähler und der Christlichen Wählergemeinschaft statt. Vorsitzender Armin Prommersberger begrüßte Landtagsabgeordneten Julian Preidl, Landratskandidat Christian Schindler, Schorndorfs Bürgermeister und Kreisrat Max Schmaderer, den Vorsitzenden der Jungen Freien Wähler Josef Schmaderer, Kreisrat und Altbürgermeister Gerhard Blab sowie auch die aktiven und ehemaligen Gemeinderäte.

MdL Preidl zollte Prommersberger seinen allergrößten Respekt dafür, dass er den Laden zusammenhalte und alles anpacke. Er habe eine Fahrschule, das sei ein kleiner Betrieb. Betriebe brauche unser Land sowie auch die Fahrschule. Firmen müssten gefördert werden, um sie zu erhalten.

Es müssten Lösungsansätze gefunden werden, damit sich die Bürger einen Hausbau leisten könnten. Bürokratie müsse abgebaut werden, so Preidl weiter. Er sprach ebenso an, dass es eine neue Art von Bürgerinformation geben solle. Für die Windenergie müssten pragmatische Ansätze gefunden werden.

Engagierte Bewerberauf den Listen

Max Schmaderer lobte die Gemeinde Michelsneukirchen, die sehr floriere und intakt sei. Der Bürgermeister befasse sich sehr gut mit den aktuellen Themen. Zwei Listen sprächen dafür, dass sich engagierte Damen und Herren für den Gemeinderat aufstellen haben lassen. Es sei gut, so viele junge Leute für die Politik zu gewinnen. Ein funktionierender Gemeinderat sei das Herzstück der Demokratie, eine Basis für Zusammenhalt und Erfolge. Schmaderer plädierte dafür, dass in jeder Gemeinde ein Bürgermeister in den Kreistag gehöre, denn dadurch könne im Dorf und in der Gemeinde was vorangebracht werden. Die Freien Wähler seien Strategen, die sich in den letzten 20 Jahren durch ihre Verlässlichkeit ausgezeichnet hätten.

Landratskandidat Christian Schindler, der in Cham geboren und aufgewachsen ist sowie hier lebt, stellte sich vor. Er könne 16 Jahre Verwaltungserfahrung auf kommunaler und Landkreisebene vorweisen. Seine Laufbahn begann als Verwaltungsfachangestellter für Pass-, Gewerbe- und Rentenrecht bis zum stellvertretenden Ordnungsamtsleiter und Verwaltungsfachwirt in Cham. Nun ist er als Sachgebietsleiter der Unteren Straßenverkehrsbehörde im Landratsamt Regensburg tätig.

In der Politik ist er als Kreisvorsitzender der Freien Wähler im Landkreis Cham, stellvertretender Bezirksvorsitzender der Freien Wähler im Bezirksverband Oberpfalz und stellvertretender Ortsvorsitzender der Freien Wähler der Stadt Cham engagiert.

Schindler zeigte sich sehr zufrieden, dass viele Frauen und Männer mit zwei Listen in den Wahlkampf ziehen. Er erwähnte, dass im Landkreis viele schwierige Aufgaben warteten, wie das Erhalten der Grundschulen durch die kontinuierliche Sanierung der weiterführenden Schulen oder der Ausbau des Technologie-Campus Cham.

Es sei wichtig, in die Zukunft zu denken, um den Landkreis zu gestalten. Was wir brauchten, sei ein regionaler Gründerzuschuss, um Mittelstand zu unterstützen. Ebenso schwebe ihm vor, ein KI-Zentrum zu realisieren, so der Redner. Auch die Gesundheitsversorgung sprach er an, die mit Leben gefüllt werden solle. Ebenso liege ihm die gezielte Förderung des seniorengerechten Wohnens am Herzen. Schindler betonte, er kandidiere als Landrat, weil er Verantwortung nicht scheue, weil er Verwaltung könne.

Wunsch: Geschäfteim Dorf erhalten

Altbürgermeister Gerhard Blab erwähnte, dass mit Schorndorf immer ein gutes Verhältnis bestehe. Sein Wunsch sei es, die Geschäfte im Dorf zu erhalten, was man schaffe, wenn man die Lebensmittelgeschäfte durch Einkäufe unterstütze, und das sei in der Gemeinde ein besonders Markenzeichen. Mit zwei Arztpraxen sei man gut aufgestellt.

Die beiden Listenführer Armin Prommersberger und Richard Schießl stellten dann ihre Kandidaten vor.

Prommersberger blickte zurück auf das, was in den letzten sechs Jahren durch Zusammenhalt geschaffen wurde, da man an einem Strang gezogen habe. Er lobte, dass sich viele Frauen für den Marktrat aufstellen ließen, da sie „einen anderen Blickwinkel“ hätten.

Im Blick habe er unter anderem Lebensqualität, Nachhaltigkeit, moderne Verwaltung und Bürgerservice, digitale Verbesserungen in der VG, dass Familien im Dorf bauen können, um die Grundschule weiterhin zu erhalten, Weitblick und Sensibilität der Infrastruktur.