Polit-Flirt auf Facebook: Geht da was zwischen der Brücke und der SPD in Regensburg?

Von Philip Hell · 1. Februar 2026 um 20:00

So ein Wahlkampf ist immer für Überraschungen gut. Eine solche konnte man am Samstag auf Facebook beobachten, notiert MZ-Reporter Philip Hell in der Kolumne „Rengschburg mit allem“.

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Ihren Ausgang nahm die Geschichte allerdings am Kornmarkt. Ein SPD-Kandidat hatte dort Probleme, einen Aufsteller zu befestigen. Brücke-Chef und SPD-Ex-Oberbürgermeister Joachim Wolbergs kam allem Anschein nach zufällig vorbei und eilte selbstlos zur Hilfe.

Spitze von Wolbergs: „Wir helfen gerne, wenn's nicht so läuft.“

Ein Foto der Rettungsaktion teilte der Politiker später auf Facebook. Versehen mit einer kleinen Spitze: „Wir helfen gerne, wenn's nicht so läuft.“ Brücke-OB-Kandidat Thomas Thurow teilte die Aufnahmen von Wolbergs am Samstagabend – und prompt meldete sich SPD-Chef Alexander Irmisch zu Wort. „In Anlehnung an unseren ehemaligen Bundeskanzler und SPD-Vorsitzenden Willy Brandt würde ich ein Zitat von ihm etwas abwandeln: Da hilft zusammen, was zusammengehört“, schrieb der Stadtrat.

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Sind die Gräben zwischen Brücke und SPD plötzlich überwunden?

Na, wenn das mal nicht eine Überraschung ist. Bislang galten die Gräben zwischen Brücke und SPD als zu tief für eine Zusammenarbeit. Sind diese plötzlich überwunden? Erst machen Brücke und Genossen gemeinsame Sache beim Haushalt – und dann noch dieser kleine Facebook-Flirt. Ob aus dem Online-Techtelmechtel eine feste Beziehung wird, sehen wir spätestens nach der Wahl.