Seit Freitag hat Kelheim ein neues „Gesprächs-Thema“ Nummer 1 – den neuen Schäfflerkreisel

Kaum war es errichtet, fielen auf Social Media und im „echten Leben“, unter anderem beim Neujahrsempfang, die Reaktionen auf das neue „Schäffler-Denkmal“ sehr kontrovers aus.
Vorab wusste man nicht viel, wie es aussehen würde. Öffentlich waren die Pläne nur einmal im März 2025 im Stadtrat vorgestellt worden. Dann wurde es still, Freitagvormittag wurde Kelheims zweites „Schäffler-Denkmal“ am neuen Kreisel an der Schäffler-Straße beim Einkaufscenter montiert.
Wie Bürgermeister Christian Schweiger beim Neujahrsempfang am Abend anmerkte, wurde es in der Stadt flugs „viel diskutiert“, zum Beispiel auf Facebook. Laut Schweiger wolle die Stadt mit dem neuen Denkmal den Schäffler-Geist auch an den sechs Jahren zwischen den Tanzjahren „leben“. Das viel befahrene Stadt-Entree halte man für den perfekten Ort dafür. Noch sei der Kreisel auch gar nicht fertig, schrieb die Stadt auf Social Media. Man solle auf das „Gesamtbild“ gespannt sein.

Wie sehen’s die Kelheimer? Reichlich kontrovers. Und auch andere Landkreisbewohner, aus Bad Abbach oder Abensberg diskutierten mit. So mancher hatte es sich „anders vorgestellt“, sich einen „echten Eyecatcher“ gewünscht. Andere finden sowohl Stelle als auch Ansinnen top. Schließlich sei man stolz auf die besondere Tradition und die Schäffler.

Ein Kommentierender fragte sich im Diskurs, warum „man immer rummaulen und alles schlechtmachen“ müsse. Ein anderer wünschte sich augenzwinkernd „Epochaleres“ als Sujet. Eine Seilbahn etwa. Bei anderen ging es darum, ob man die Zeit der Arbeiter und das Geld „sinnvoller“ hätte einsetzen können. Und manch Kelheimer, der den Schäffler auch gar nicht kritisch gegenüber steht, fragte sich, warum es ein zweites Schäffler-Denkmal brauchte, wo es doch schon eins beim Stockhammer gebe.