Regensburger Intendant unter den Kulturbewegern des Jahres

Von Mittelbayerische Zeitung · 13. Januar 2026 um 16:39

Das Magazin Musical America listet Sebastian Ritschel unter die Top 30 und sagt: „Unter seiner Leitung ist das Haus zu einer der abenteuerlichsten Multi-Genre-Bühnen Deutschlands geworden.“

Das Theater Regensburg holt reihenweise Preise und Anerkennungen. Jetzt auch bei Musical America, dem ältesten amerikanischen Magazin für klassische Musik. Es hebt jedes Jahr Personen heraus, die „über das Erwartete hinausgehen, um die Künste lebendig zu halten“. Unter den 30 internationalen „Professionals of the Year“, die die Branche am Laufen halten, wird im Special Report von Januar der Regensburger Intendant herausgehoben: „Sebastian Ritschel, oft als der Mann genannt, der Stephen Sondheim nach Deutschland brachte, lebt davon, sowohl Publikum als auch Künstler mit dem Unbekannten vertraut zu machen“, würdigt die Redaktion den künstlerischen Chef des künftigen Staatstheaters und zitiert ihn: „Künstler wachsen, wenn sie mit Herausforderungen konfrontiert werden, und das Publikum wird bereichert, wenn es sich Unbekanntem öffnet.“

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Sebastian Ritschel ist der Meinung, innovative Programme und Formate sind der Schlüssel zur Revitalisierung von Theatern. „Unter seiner Leitung ist das Regensburger Haus zu einer der abenteuerlichsten Multi-Genre-Bühnen Deutschlands geworden“, attestiert Musical America dem Opernregisseur und Musical-Spezialisten, der in den Top 30 als einer der ganz wenigen Nicht-Amerikaner geehrt wird.

Das Magazin ist sich da offenbar einig mit der Jury des „Oper! Award“, die Regensburg vor ein paar Wochen zum „besten Opernhaus des Jahres“ kürte und in eine Reihe stellte mit der belgischen Nationaloper in Gent und der niederländischen Nationaloper in Amsterdam. Am 23. Februar wird der Titel bei einer Gala im Theater am Bismarckplatz gefeiert; internationale Künstler aus 20 Kategorien erhalten an dem Abend ihre Auszeichnungen.