Pentling begrüßt das neue Jahr: Bürgermedaille für Markus Mittermeier

Beim Neujahrsempfang zeigte sich der Schauspieler gerührt von seiner Ehrung. Seit vielen Jahren engagiert sich der 56-Jährige ehrenamtlich nicht nur für Kranke und behinderte Kinder. Erst zuletzt saß er am Spendentelefon beim Regensburger Weihnachtssingen.
„Ein letztes Mal wird mir heute die Ehre zuteil, Sie als Gäste des Neujahrsempfangs in unserem schönen und wieder vollen Bürgersaal begrüßen zu dürfen. Nächstes Jahr wird hier ein anderer Bürgermeister stehen,“ sagte Barbara Wilhelm am Sonntag.
Nach einem kurzen Rückblick auf die zwölf Jahre ihrer Amtszeit als Bürgermeisterin mit 166 Gemeinderatssitzungen und vielen weiteren Besprechungen und Versammlungen übergab sie das Wort an Landrätin Tanja Schweiger, die bis auf das Corona-Jahr jedes Jahr beim Empfang in Pentling war. „Am Ende einer politischen Arbeit, glaube ich, steht da, dass man in der Gesamtverantwortung, auch in einem Abwägen der Vor- und Nachteile, immer wieder versucht hat, sich unterzuhaken und das Beste für die Bürger vor Ort zu erreichen“, erklärte sie. Dafür gelte Wilhelm Dank, ebenso der Verwaltung und dem Gemeinderat. „Es wird immer mal wieder hitzig diskutiert“, sagte Schweiger. Es sei wichtig, einfach auch einmal abzuwägen und am Ende zu entscheiden.
Ehre für wertvolle Verdienste
Zurück am Rednerpult gratulierte die Bürgermeisterin noch dem Kulturpreisträger der Gemeinde, Josef Menzl, für die Auszeichnung mit dem Wanderpreis „Zwieseler Fink“ 2025. Mit der Ehrung wurden dessen Verdienste um den Erhalt von Volksmusik in Niederbayern und der Oberpfalz gewürdigt. Danach folgte eine Ehrung, auf die sie sich immer ganz besonders freue: „Wir ehren immer wieder Bürger, die durch soziales Engagement und herausragende Leistungen dem Wohle und dem Ansehen der Gemeinde beziehungsweise unserer Gemeinschaft einen besonders wertvollen Dienst erwiesen haben.“
Der Gemeinderat habe einstimmig den Beschluss gefasst, „am heutigen Empfang die Bürgermedaille an unseren Mitbürger Herrn Marcus Mittermeier zu verleihen, der sich seit vielen Jahren nicht nur für Kranke und behinderte Kinder ehrenamtlich engagiert“. Den 1969 in Landshut geborenen Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur verschlug es 2004 von Niederbayern in die Oberpfalz nach Pentling.
Besonders bekannt wurde er bundesweit durch seine Rolle in dem Samstagabend-Krimi „München Mord“. In der Region setzt sich der Familienmensch Mittermeier neben vielen anderen Projekten seit langem ganz besonders für den VKKK Regensburg und bei vielen anderen Veranstaltungen und Aktionen im sozialen Bereich ein. So saß er erst kurz vor dem Weihnachtsfest noch am Spendentelefon beim Regensburger Weihnachtssingen in der Donau-Arena.

Nach der Laudatio durch Bürgermeisterin Wilhelm war der Pentlinger sichtlich gerührt: „Diese Worte, die ich mit rotem Gesicht hören durfte, haben mich sehr gefreut und ich nehme diese Würdigung sehr gerne an und teile sie mit allen anderen Menschen, die sich für andere und die Öffentlichkeit einsetzen.“
Viele Wünsche fürs neue Jahr
Die Schlussworte gehörten dann erneut der Bürgermeisterin: „Ich wünsche Ihnen, dass Sie gesundbleiben und ein gutes neues Jahr haben werden. Ich wünsche Ihnen viel Glück und Freude, Erfolg im Privaten, aber auch im Beruflichen. Und mögen Sie viele Ihrer Ziele erreichen und sich die Hoffnungen erfüllen, die Ihnen am meisten am Herzen liegen. Uns allen wünsche ich ein gutes und vor allem friedliches neues Jahr, in dem wir uns nicht von Zukunftsängsten leiten und lähmen lassen, sondern wohlüberlegt und besonnen unsere Entscheidungen treffen, indem wir mutig sind und zuversichtlich nach vorne schauen.“
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Musikalisch wieder einmal hervorragend umrahmt wurde der Empfang in Pentling vom Ensemble „Four Seasons“ und ehe es an das Buffet ging, sang man noch gemeinsam mit allen Gästen wie jedes Jahr die Bayernhymne.