Eine Million BMW aus Deutschland – und neuer Rekord in USA

Von Passauer Neue Presse · 7. Januar 2026 um 19:00

BMW hat 2025 mehr als eine Million Autos in Deutschland gebaut. Damit ist der Münchner Konzern für etwa ein Viertel der heimischen Autoproduktion verantwortlich, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichen Mitteilung hervorgeht.

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Insgesamt wurden im Vorjahr 4,15 Millionen Pkw in Deutschland produziert, so der Verband der Automobilindustrie (VDA). Und auch in den USA, wo BMW seinen größten Produktionsstandort unterhält, wurden so viele Autos verkauft wie nie.

BMW hat 2025 mehr als eine Million Autos in Deutschland gebaut. Damit ist der Münchner Konzern für etwa ein Viertel der heimischen Autoproduktion verantwortlich, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichen Mitteilung hervorgeht. Insgesamt wurden im Vorjahr 4,15 Millionen Pkw in Deutschland produziert, so der Verband der Automobilindustrie (VDA).

Bei BMW dürften damit erneut zwei Fünftel der konzernweit gebauten Autos aus Deutschland kommen. Genaue Zahlen nennt das Unternehmen noch nicht, 2024 lag der Anteil bei 43 Prozent.

Regensburg auf Platz eins in Deutschland

Genaue Zahlen will BMW erst mit dem Konzernbericht im März nennen. Doch in den einzelnen Werken wurde bereits großteils Bilanz gezogen. Demnach ist BMW Regensburg mit rund 343.000 Autos produktionsstärkster Standort in Deutschland. Dingolfing vermeldete vor Beginn der Weihnachtspause ein ähnlich starkes Produktionsergebnis wie 2024, es lag damals bei rund 292.000 Stück. Leipzig holte auf: Dort wurden am Mittwoch 259.000 produzierte BMW und Mini 2025 vermeldet, nach 246.000 im Jahr davor. Aus dem Werk München gibt es noch keine offizielle Produktionszahl 2025. Im Jahr davor waren es knapp über 200.000 Stück.

Damit kommt knapp ein Drittel der Autos des BMW-Konzerns, zu dem auch Mini und Rolls-Royce gehören, aus Bayern. In allen vier deutschen Werken baut BMW Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, Plug-in-Hybrid und vollelektrischem Antrieb auf einem Band. Die Flexibilität und Technologieoffenheit führt das Unternehmen denn auch als Erfolgsrezept an: „Unsere Werke zeigen eindrucksvoll, wie wettbewerbsfähig Industrie in Deutschland ist“, sagt der BMW-Produktionsvorstand und designierte Konzernchef Milan Nedeljkovic. „Mehr als eine Million produzierte Fahrzeuge sind über eine Million gute Argumente für die Innovationskraft Deutschlands.“ Für die Zukunft sei es aber zentral, „dass die Politik wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für den Standort gestaltet“, so Nedeljkovic weiter.

Fahrzeuge aus den deutschen Werken sind überwiegend für die Region Europa bestimmt. Dies folgt dem Prinzip der globalen Wertschöpfungsverteilung. Auch in Amerika und China entsprechen die Produktionsvolumina in etwa der Menge der dort abgesetzten Fahrzeuge, hieß es weiter.

Das größte BMW-Werk steht denn auch in den USA: 2024 wurden in Spartanburg nahezu 400.000 BMW produziert – und verkauft, wie am Dienstag bekannt wurde. Demnach hat BMW seinen Absatz in den USA 2025 gesteigert und das dritte Jahr in Folge Rekordzahlen erreicht: Im Gesamtjahr seien mit 388.897 Autos 4,7 Prozent mehr abgesetzt worden als im Jahr davor, teilte das Unternehmen in Woodcliff Lake (New Jersey) mit.

Die Volkswagen-Tochter Audi schwächelt dagegen in den USA. Im gesamten Jahr 2025 wurden mit 164.942 Autos 16 Prozent weniger verkauft als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Sitz von Audi of America in Herndon (Virginia) mitteilte.