Gemeinde, Pfarrei und Vereine prägen das Gemeinschaftsleben: So blickt Miltach auf 2025 zurück

Das Jahr 2025 war für Miltach kein Jahr der großen Schlagzeilen, wohl aber ein Jahr der Verlässlichkeit, des Miteinanders und der gelebten Gemeinschaft.
Gemeinde und Pfarrgemeinde prägten das Ortsleben mit kontinuierlicher Arbeit, getragen von Ehrenamt, Tradition und Verantwortungsbewusstsein. Zwischen kommunalpolitischer Sacharbeit, kirchlichen Höhepunkten und zahlreichen stillen Momenten des Zusammenhalts, zeigte sich Miltach einmal mehr als Ort, in dem sich öffentliches Leben und persönliches Engagement auf selbstverständliche Weise verbinden.
■ Januar 2025: In der Pfarrei wurde das Jahr mit dem Neujahrsgottesdienst zum Hochfest Marias eröffnet. Gleichzeitig blickten Kirche und Gemeinde dankbar auf das vergangene Jahr zurück. Die neu gewählte Kirchenverwaltung nimmt ihre Arbeit auf und wählt Christian Röhrl zum Kirchenpfleger. Der Grundschule Miltach wird vom Kultusministerium das Zertifikat "Sport-Grundschule" verliehen.
■ Februar 2025: In der Gemeinde standen laufende Unterhaltsmaßnahmen, kleinere Bauarbeiten und Verwaltungsfragen im Fokus. Thomas Saurer legt sein Mandat als 3. Bürgermeister und Gemeinderat nieder. Julia Holzapfel folgt ihm in den Gemeinderat nach. Matthias Röhrl wird vom Gemeindegremium als neuer 3. Bürgermeister gewählt. März 2025: Die Pfarrei lud zu Kreuzwegandachten und besonderen Gottesdiensten ein. Politisch ging es um finanzielle Planungen und Sachentscheidungen.

■ April 2025: Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern bildeten den Höhepunkt des Kirchenjahres. Die Pfarrgemeinde blickte auf gut besuchte und feierlich gestaltete Liturgien zurück. Parallel dazu berichtete die Presse über Frühjahrsarbeiten im Gemeindegebiet, insbesondere über Straßenunterhalt und Pflege öffentlicher Anlagen.
■ Mai 2025: Im Marienmonat Mai prägten Maiandachten das kirchliche Leben. In der Gemeinde nahm das gesellschaftliche Leben wieder Fahrt auf: Vereinsaktivitäten, sportliche Ereignisse und kleinere Feste bestimmten die Berichterstattung. Feuerwehr Miltach und Gemeinde reisen nach Rathewalde, um die gemeinsame 33-jährige Partnerschaft zu pflegen. Juni 2025: Der Juni war ein Monat der Sachthemen. Kommunalpolitisch standen Infrastrukturmaßnahmen, Umwelt- und Entsorgungsfragen im Mittelpunkt. Die Pfarrei feierte besondere Gottesdienste mit dem Fronleichnamsfest. Die Ministranten aus der Pfarreiengemeinschaft sind über Pfingsten zur Ministrantenwallfahrt in Rom und begegnen dem neuen Papst Leo XIV. Kirche und Gemeinde zeigten sich erneut als eng verbundene Partner. Glücklicher Saisonabschluss: Der FC Miltach ist zurück in der Kreisliga.

■ Juli 2025: Vor der Ferienzeit wurde das Gemeindeleben etwas ruhiger. Es erfolgte in den Sommermonaten die Beschaffung eines mobilen 50kW/62,5 kVA-Dieselaggregats, um bei Stromausfällen den Betrieb von Rathaus, Feuerwehrgerätehaus und Mehrzweckhalle sicherzustellen. Abbruch und Neubau der Klinglbachbrücke bei Oberndorf nimmt das ganze Jahr in Anspruch. Eine Umfahrung mit Behelfsbrücke wird eingerichtet.August 2025: In der Gemeinde standen Wartungsarbeiten und Ferienregelungen im Mittelpunkt. Im Hintergrund liefen bereits Planungen für Pfarrfest und Patrozinium. Über die Sommermonate hatten Gemeinde und Vereine ein umfangreiches Ferienprogramm für Kinder organisiert.September 2025: Am 28. September feierte die Pfarrgemeinde ihr Pfarrfest, das als Zeichen lebendiger Gemeinschaft wahrgenommen wurde. An diesem Tag dankten Kirche und Gemeinde dem langjährigen Gemeindereferenten Franz Strigl für seine aufopferungsvolle Arbeit; Christian Röhrl wird in der Pfarrgemeinde als Gottesdiensthelfer vorgestellt. 9 Ministranten nehmen ihren Dienst in der Pfarrei auf. Kandidatenaufstellungen und personelle Weichenstellungen machten deutlich, dass 2025 auch ein politisches Übergangsjahr war.
■ Oktober 2025: In der Pfarrei richtete sich der Blick auf das bevorstehende Patrozinium, während die Gemeinde organisatorische Maßnahmen für den Martiniritt traf. 22 Paare feiern ihr Ehejubiläum. Außerdem wurden Mehrzweckhalle, Feuerwehrhaus und Rathaus an das Wärmenetz der Firma Welter angeschlossen. Über das Jahr hinweg wird die Sanierung und die Erweiterung des Kinderhauses St. Martin vorangetrieben. Der Erweiterungsbau konnte bezogen werden, das Bestandsgebäude wird in den nächsten Monaten saniert. Mario Höcherl gibt bekannt, dass er im kommenden Jahr 2026 aus Bürgermeisterkandidat zur Verfügung stehe.

■ November 2025: Am 8. November feierte Miltach das Patrozinium des Heiligen Martins und den 306. Martiniritt. Kirche und Gemeinde arbeiteten eng zusammen, um Gottesdienst, Reiterprozession und Organisation reibungslos zu gestalten. In Anerkennung seiner besonderen Verdienste wurde Christian Holzapfel vom Gemeinderat die Bürgermedaille verliehen. Dominik Heigl gibt seine Kandidatur für Bürgermeisteramt bekannt. Die Ortsvereine organisieren wieder einen Adventsmarkt.
■ Dezember 2025: Der Dezember stand im Zeichen des Advents und des Jahresausklangs. Adventskranzsegnung, Frauentragen, Seniorenadventfeier und das Friedenslicht aus Bethlehem prägten die Wochen vor Weihnachten. Die Vereine laden zu Weihnachtsfeiern und die Pfarrei bewirtet zusammen mit der Gemeinde die Senioren im Pfarrheim. Am Ende des Jahres blickt Miltach auf zwölf Monate zurück, in denen nicht einzelne Großereignisse, sondern vor allem die Summe vieler kleiner, verlässlicher Beiträge das Bild bestimmten. Kommunalpolitische Sacharbeit, ein lebendiges kirchliches Leben und ein ehrenamtliches Engagement bildeten das Fundament für das Gemeinwesen.
