Gemeinderat Berngau: Auszeichnungen für Nicole Schimek und Ludwig Haas

Der Berngauer Gemeinderat hat in der Weihnachtssitzung Nicole Schimek und Ludwig Haas für ihr Engagement geehrt, zahlreiche Bauanträge für das neue Baugebiet „Am Dümpfel“ genehmigt und einen Rückblick von Bürgermeister Thomas Meier gehört.
Nicole Schimek ist es laut Meier zu verdanken, dass mit „La Danse“ beim FSV Berngau zahlreiche Tanzgruppen entstanden sind. Besonders für Mädchen ist dadurch ein attraktives Freizeitangebot entstanden. Gleichzeitig vermittele sie ihnen Werte wie Teamgeist, Disziplin und Freude an Bewegung.
Ludwig Haas hat eine fotografische Chronik über den Baufortschritt am Lukas- und Sendner- Anwesen erstellt. Darüber hinaus ist er aktiv bei den Physikpaten im Ferienprogramm sowie bei der Schule Berngau eingebunden. Als Theaterspieler und Regisseur bereichere er zudem das kulturelle Leben in der Gemeinde.
Konstruktives Miteinander im Gemeinderat
Zuvor hatte Meier einen Rückblick auf das Jahr gehalten und insbesondere den Gemeinschaftssinn der Berngauer gewürdigt. Dies sei wichtig, da die Rahmenbedingungen nicht leichter werden. Als Beispiel nannte er die Sanierung des Friedhofs. Wege und Beleuchtung wurden erneuert und viele hätten ehrenamtlich mitgeholfen.
Ein Aushängeschild bleibe das musikalische Dorf, ein Benefizkonzert mit 130 Mitwirkenden. Neu und ebenso gelungen seien heuer die Adventsfenster. Einen großen Schritt für die Zukunft nannte Meier die Gestaltung der Dorfmitte. Mit der neuen Arztpraxis sei ein wichtiger Baustein auch für Senioren geschaffen worden, der auch Frequenz mit sich bringe. Das neue Baugebiet schaffe Wohnraum für junge Familien, für Einheimische und für neue Mitbürger und beschere so auch den Vereinen neue Mitglieder.
Langfristig wichtig sei auch eine gewerbliche Entwicklung. Auch hier seien entscheidende Schritte gemacht worden. Herausfordernd sei das Thema Abwasserentsorgung, sowohl bei den Teichkläranlagen, als auch im Kanalnetz. Zweiter Bürgermeister Stefan Meyer lobte das konstruktive Miteinander im Gemeinderat und sagte: „Einen Bürgermeister, der nicht sauer ist, wenn er eine Abstimmung verliert, findet man nicht überall.“
Straßen im neuen Baugebiet
Am Dümpfel 20, Am Glasgarten 5 und Zur hohen Ahnt 7 lauten die zukünftigen Adressen der Bauherren, deren Bauanträge vom Gemeinderat genehmigt wurden. Für vier weitere Doppel- und Einfamilienhäuser wurden die Genehmigungsfreistellungen erteilt. Auch in Röckersbühl sollen zwei Häuser gebaut werden. Weitere Straßen im Baugebiet heißen Tyrolsberger Weg, Am Koppelgraben und Tyrolsberger Straße. Der Gemeinderat hat auch deren Widmungen zugestimmt.
Der nächste Haushaltplan wirft bereits seine Schatten voraus. Die Verwaltung hat eine Aufstellung der geplanten beziehungsweise sich in Umsetzung befindlichen Investitionen erstellt. Sie soll eine Diskussionsgrundlage darstellen und durch Priorisieren, Hinzufügen oder Streichen von Maßnahmen ergänzt werden. Darin finden sich unter anderem 50 000 Euro für die Heizung im Rathaus, 100 000 Euro für neue Spielgeräte oder auch 65 000 Euro für die Wasserversorgung. Dem stehen erwartete 485 000 Euro an Einnahmen gegenüber. „Die Bescheide sollen Anfang 2026 verschickt werden“, sagte Meier.