„Mit diesem Team können wir viel bewegen“: Nominierungsversammlung der Landunion Roding

Zur Nominierungsversammlung der Stadtratskandidaten der Landunion Roding im Restaurant „Seewirt“ hieß die 2. Vorsitzende, Manuela Blend, die Mitglieder und Ehrengäste willkommen und überbrachte dem Bürgermeisterkandidaten Fabian Janker Geburtstagsglückwünsche.
Zum Wahlausschuss für die Wahl der 24-köpfigen Kandidatenliste bestimmten die Mitglieder Franz Reichold und Helmut Böhm. Für Altbürgermeister Reichold war die Landunion seinerzeit die Triebfeder zu kandidieren, wie er berichtete. Er stellte fest, dass sehr viele junge Leute dabei sind. Die Kandidaten stellten sich jeweils vor und nannten die Beweggründe für ihre Kandidatur. Listenprimus und Bürgermeisterkandidat Fabian Janker tat dies ebenso und wünschte „für uns alle ein gutes Ergebnis“. Man habe eine durchgemischte Gruppe. Die Kandidaten deckten einen Großteil der Ortsteile ab.
Lob für Kandidat Janker
Die Stadtratskandidaten wurden einstimmig mit 41 Stimmen gewählt. Beauftragter für den Wahlvorschlag ist Helmut Böhm, sein Vertreter Franz Reichold. Dieser dankte für die Disziplin und die Bereitschaft, sich der Demokratie zu stellen, wofür er seinen Respekt ausdrückte. Gerade heute sei es schwierig geworden, weil man persönlich im Fokus stehe. Er bescheinigte eine ausgewogene Liste mit Kandidaten mit verschiedenen Berufsbildern.
Was den Bürgermeisterkandidaten anbetrifft, so überzeugte Reichold, dass dieser bei der Nominierungsversammlung ein klares Programm aufgestellt habe. Es sei für einen Bürgermeisterkandidaten wichtig, dass er den Wählerinnen und Wählern sagt, was er vorhabe. Die Punkte würden ihm aus dem Herzen sprechen, zumal man nicht nur den zentralen Bereich, sondern auch den ländlichen Bereich bediene. Rodings Vorteil sei, dass die Hälfte der Einwohner im städtischen Bereich, die anderen im ländlichen Bereich leben, wo man andere Herausforderungen habe, etwa Straßennetz und Infrastruktur, und dass auch hier Entwicklungen möglich seien wie im städtischen Bereich. Mit Bebauungsplänen solle gewährleistet werden, dass der ländliche Bereich nicht ausstirbt, was zentral und wichtig sei, nicht zuletzt, weil Vereine ein ehrenamtliches Engagement benötigen.
Reichold befürwortete das Ansinnen, sich mit gegnerischen Argumenten konkret und persönlich auseinanderzusetzen. Damit gewinne die Demokratie mehr Raum und Radikale hätten keine Chance.
Fabian Janker zeigte sich überzeugt: „Mit diesem Team können wir viel bewegen.“ Er dankte allen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Roding sei mehr als nur eine Stadt. Sie sei die Summe seiner Dörfer, Ortsteile und Gemeinschaften, die ihre eigene Identität, Geschichte und Zusammenhalt haben. Sie sollten nicht verwaltet, sondern vielmehr gestaltet werden. Heimat sei kein Verwaltungsakt, sondern Verantwortung und das Wissen: „Da g‘hör i her.“
Der Leitgedankte sei klar: „Heimat bewahren – Zukunft gestalten!“ Man wolle Fortschritt, aber mit Maß, und Wachstum – aber nicht um jeden Preis. Man wisse um die Herausforderungen, aber auch, dass man diesen Weg miteinander gehen werde – als Team.
Bunte Mischung
Janker beleuchtete die Liste mit ihrer Vielfalt aus Frauen und Männern, die mit Tatkraft, Kompetenz und Herz dabei seien. Die bunte, lebendige und starke Mischung spiegle die Stadt und ihre Dörfer. Man stehe mit großer Überzeugung hier, dass sich der Einsatz lohnt.
Am Ende der Versammlung ergriff CSU-Stadtrat Rainer Gleixner als Fraktionsvorsitzender, Mitglied der Landunion und Stadtrat der Landunion seit 18 Jahren das Wort. Den Bürgermeisterkandidaten bezeichnete er als loyal und fleißig – ob im Stadtrat, als Ortssprecher oder in Trasching. Es sei nichts unmöglich. Fest stehe für Gleixner, dass „ein Ruck“ durchgehen muss, zumal es für „unsere“ Fraktion aktuell sehr schwierig im Stadtrat sei. Es gebe eine sogenannte „Superfraktion“ mit dem einzigen Ziel, dass man die CSU außen vor lässt, sagte Gleixner. Man habe nicht geglaubt, dass dies über sechs Jahre funktioniere. Die Mehrheit im Stadtrat zu haben müsse wieder das Ziel sein. Positiv wertete er die Vertreter oder Ortssprecher im Stadtrat, die immer da gewesen seien.
Die Liste der Landunion
Roding1. Fabian Janker, Trasching, 2. Manuela Blend, Neubäu am See, 3. Michael Simml, Kalsing, 4. Max Laußer, Triftersberg, 5. Wolfgang Aschenbrenner, Zimmering, 6. Daniel Reisinger, Zenzing, 7. Andreas Haberl, Strahlfeld, 8. Stephan Bücherl, Fronau, 9. Rosi Meier, Roding, 10. Andreas Stoiber, Neubäu am See, 11. Florian Wagner, Unterlintach, 12. Thomas Stelzl, Trasching, 13. Andreas Ederer, Ziehring, 14. Ilona Schwarzfischer, Imhof, 15. Reinhard Mages, Roding, 16. Thomas Hallermeier, Zimmering, 17. Tobias Beer, Neubäu am See, 18. Dominik Schneider, Kalsing, 19. Leonie Zollner, Wacherling, 20. Stefan Reisinger, Oberkreith, 21. Andrea Gohel, Mitterdorf, 22. Florian Noe, Strahlfeld, 23. Johannes Piendl, Loibling, 24. Anita Kerscher, Strahlfeld.
Ebenso einstimmig wurden die Ersatzkandidaten bestimmt: 1. Christoph Riedl, Zimmering, 2. Albert Schwarzfischer, Trasching.