Ärzteschaft bekam ein Update zur Orthopädie

Von Mittelbayerische Zeitung · 11. Dezember 2025 um 21:36

Kelheim. Die bessere Verzahnung von ambulanter und stationärer Medizin war heuer ein Schwerpunkt bei der Mitgliederversammlung des Ärztlichen Kreisverbands Kelheim (ÄKV), berichtet ÄKV-Vorsitzender Dr. Hubert Faltermeier.

Der Vorstand blickte zurück auf „Highlights eines ereignis- und erfolgreichen Jahres 2025, insbesondere die Optimierung der Zusammenarbeit zwischen dem ambulanten und stationären Sektor“. Der Ärztliche Direktor und Chefarzt des Caritas-Krankenhauses St. Lukas Kelheim, Dr. Volker Benseler, stellte dazu neue Konzepte zur Schnittstellenoptimierung vor.

ÄKV-Vorsitzender Hubert Faltermeier dankte den Mitgliedern für ihr Engagement. „Gemeinsam möchte das Team auch im kommenden Jahr wichtige Projekte vorantreiben beziehungsweise weiterverfolgen“. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Höhepunkt war ein Vortrag von Prof. Dr. Tobias Renkawitz, Ordinarius und Ärztlicher Direktor der Klinik für Orthopädie der Universität Regensburg. Er und Privatdozent Dr. Fabian Westhauser (Leitender Oberarzt der universitären Orthopädie in Bad Abbach) gaben ein „Update Orthopädie“.

Renkawitz regte an, sich künftig „regelmäßig gemeinsam über neue Erkenntnisse und die bestmöglichen Therapiestrategien auszutauschen“. Denn: „Wir betreiben Forschung auf internationalem Niveau, doch gerade die lokale Vernetzung zur Behandlung orthopädischer Erkrankungen gewinnt angesichts aktueller gesundheitspolitischer Entwicklungen an Bedeutung“.