Wahl 2026: Zwei Mandate sind das Ziel der Ränkamer Wählergemeinschaft

Von Mittelbayerische Zeitung · 10. Dezember 2025 um 13:31

Das sind die bei der Nominierungsversammlung anwesenden Kandidaten der Ränkamer Wählergemeinschaft. Vorne in der Mitte die beiden amtierenden Stadträte Thomas Roßmann und Josef Gschwendtner - Foto: fra

Einen harmonischen Verlauf nahm die Nominierungsversammlung der Ränkamer Wählergemeinschaft (RWG) für die Stadtratswahl am 8. März 2026 am Dienstagabend im Landhotel „Waldesruh“. Die Kandidatenliste wurde in geheimer Abstimmung einstimmig verabschiedet. Bei der Zusammenkunft wurde auf das Ziel verwiesen, wieder zwei Stadträte aus Ränkam in das Kommunalparlament von Furth im Wald (Landkreis Cham) zu entsenden.

Lob gab es für die amtierenden Stadträte Thomas Roßmann und Josef Gschwendtner aus Ränkam, denen das Wohl des Further Ortsteils stets ein großes Anliegen gewesen sei, aber auch das Wohl der gesamten Stadt Furth im Wald. Es sei gelungen, den Durchbruch für einen Radweg von Ränkam nach Furth im Wald zu schaffen.

Thomas Roßmann hieß die Kandidaten der RWG und die weiteren Interessenten willkommen, wobei er sich besonders über den Besuch des ehemaligen 3. Bürgermeisters Erich Pongratz und Ex-Stadtrat Ernst Glaser freute.

Verbindung mit der CSU, aber kein Fraktionszwang

Roßmann blickte zurück auf die Stadtratswahl 2020, die mit über 8700 Stimmen für die Ränkamer Wählergemeinschaft ein Erfolg war, denn daraus resultierten zwei Mandate für Ränkam im Further Stadtrat. Ein hohes Stimmenergebnis sei auch wichtig gewesen, um in allen Ausschüssen vertreten zu sein.

Die RWG habe sich den anderen Umland-Listen angeschlossen und sei eine Verbindung mit der CSU eingegangen, womit man auch das Ohr am Bürgermeister hatte. Bei den Abstimmungen im Stadtrat sei man bei dieser Konstellation aber frei geblieben, denn es habe keinen Fraktionszwang gegeben.

Corona hat die Arbeit behindert

Von dieser Verbindung habe Ränkam profitiert. Roßmann bekannte, dass man zu Beginn der Stadtratsarbeit viele Erfahrungen machte, „auch hat machen müssen“. So sei die Arbeit zunächst etwas zögerlich angelaufen, um dann aber Schwung aufzunehmen. Leider sei Corona dazwischengekommen, was die Arbeit vorübergehend einschränkte.

Verwiesen wurde auf die Gründung der RWG im Jahr 1990. Seitdem würden sich immer zwei Stadträte aus Ränkam um die Belange der Stadt Furth im Wald mit all ihren Ortsteilen kümmern. Ermöglicht hätten dies aber nicht nur die Wähler, sondern alle Kandidaten, die der RWG-Liste ein Gesicht, eine Identität und damit den Stellenwert in der Gesellschaft gaben.

Arbeit an der Liste seit Anfang November

Roßmann informierte, dass seit Anfang November die Vorbereitungen und damit die Zusammenstellung der Kandidatenliste laufen. Die Liste habe einen kleinen Verwaltungsapparat, wobei er auf Listensprecher Thomas Roßmann, 2. Listensprecher Dr. Heinrich Fischer, Kassier Sepp Gschwendtner, Schriftführerin Carmen Roßmann sowie die Beisitzer Silke Hierl, Reinhold Amberger, Franz Bierl und Karin Ruhland verwies. Ein Dank galt der bisherigen Schriftführerin Andrea Vogl.

Nachdem mit Dr. Heinrich Fischer als Wahlleiter und den Wahlhelfern Erich Pongratz und Ernst Glaser der Wahlausschuss bestimmt war, wurde die Kandidatenliste präsentiert. Dabei wurde jedem Kandidaten die Möglichkeit gegeben, sich persönlich vorzustellen. Manche informierten bei dieser Gelegenheit auch darüber, was sie für eine Kandidatur bewogen hat. Meistens wurde als Hauptgrund genannt, dafür beitragen zu wollen, dass wieder zwei Ränkamer Stadträte im Further Kommunalparlament vertreten sein werden.

Da keine Streichungen oder Versetzungen von einzelnen Kandidaten beantragt wurden, stimmten die 27 Stimmberechtigten schließlich einstimmig für die vorlegte Liste. Die Abstimmung beinhaltete auch die Tatsache, dass im Falle eines Ausscheidens von Kandidaten die Liste von hinten aufgefüllt und um je einen Platz aufgerückt wird.

Kerstin Hecht hilft bei Flyern und Plakaten

Stadtrat Roßmann zeigte sich erfreut darüber, dass sich bekannte wie neue Gesichter auf der Liste befinden, darunter auch junge Bewerber. Er kündigte Wahlveranstaltungen an, bei denen es weitere Informationen geben soll. Schließlich ließ er wissen, dass sich Kerstin Hecht wieder bereiterklärt hat, die RWG bei der Herstellung von Plakaten und Flyern zu unterstützen. Auch für eine entsprechende Werbung auf Social Media werde gesorgt.

Das sind die Bewerber:

1. Thomas Roßmann, 2. Josef Gschwendtner, 3. Dr. Heinrich Fischer, 4. Reinhold Amberger, 5. Martina Fischer-Feiner, 6. Franz Bierl, 7. Josef Dirscherl, 8. Lukas Mühlbauer, 9. Philipp Fischer, 10. Johann Baier, 11. Richard Dietl, 12. Sandra Haimerl, 13. Karl Kordick, 14. Nathalie Hirmer, 15. Josef Mühlbauer, 16. Matthias Schötz, 17. Marco Wittmann, 18. Simone Lankes, 19. Silke Hierl, 20. Karin Ruhland. Erster Ersatzkandidat ist Roland Fischer, 2. Ersatzkandidat Simon Amberger.