ÖDP kürt Peter-Michael Schmalz zum Landratskandidat für Kelheim

Unter Leitung der stellvertretenden ÖDP-Landesvorsitzenden und stellvertretenden Landrätin des Landkreises Straubing-Bogen, Martha Altweck-Glöbl, hielt die ÖDP im Hotel Jungbräu in Abensberg ihre Aufstellungsversammlung ab. Nach dem grundlegenden Beschluss, einen Landratskandidaten aufzustellen, wurde Peter-Michael Schmalz als Kandidat vorgeschlagen.
„Peter-Michael Schmalz ist der am besten für die Funktion als Landrat geeignete Bewerber. Er sitzt seit rund 30 Jahren im Kreistag und 24 Jahren als Umweltreferent im Marktgemeinderat. Er hat in diesen Jahren seines ehrenamtlichen Wirkens nicht nur die meisten Initiativen und Anträge aller ehrenamtlichen Mandatsträger erarbeitet und diese auch in zentralen Punkten durchgebracht. Er hat dabei auch historische Erfolge für den Landkreis und den Markt Langquaid erreicht“, sagte Ferdinand Hackelsperger.
Wie es in der Pressemitteilung der ÖDP weiter heißt, habe Schmalz beantragt und durchgesetzt, dass sich der Landkreis Kelheim als erster bayerischer Landkreis ein verbindliches Klimaschutzziel setzt und ebenso zu 100 Prozent echten Ökostrom bezieht. Ein weiterer bahnbrechender Erfolg sei sein 30-jähriges Bemühen, endlich die Ökolandwirtschaft im Landkreis Kelheim voranzubringen, was 2023 darin mündete, dass der Landkreis Kelheim eine Ökomodellregion wurde, in der mit hohem Prozentsatz Maßnahmen zum Voranbringen der Ökolandwirtschaft gefördert werden.
Nicht zuletzt sei sein Einsatz für den Erhalt der letzten großen natürlichen flussmittigen Kiesbank und wichtigsten Laichstätte für die kieslaichende Fische der gesamten deutschen Donau bei Staubing mit dem damit verbundenen dortigen Erhalt von natürlichem Retentionsraum zum Schutz Kelheims vor vermeidbaren Hochwasserspitzen vorbildlich, wird von der ÖDP mitgeteilt.
Auch habe Schmalz initiiert und durchgesetzt, dass der Landkreis Kelheim 1999 als erster bayerischer Landkreis eine Resolution an die Bayerischen Staatsregierung für vorbeugenden Hochwasserschutz einschließlich dem Erhalt natürlicher Retentionsräume beschlossen hat und auch sich selbst dazu verpflichtet hat.
Nicht zuletzt wurde darauf hingewiesen, dass Peter-Michael Schmalz aufgrund seiner fachlichen Kompetenz und persönlichen Zuverlässigkeit fraktionsübergreifend ein hohes Ansehen im Kreistag genießt, was sich beispielsweise darin gezeigt hat, dass er zum Umweltberater des amtierenden Landrats gewählt wurde.
Schmalz selbst hielt bei der Versammlung dann einen kurzen Vortrag über Stationen seines Lebens. Er zeigte per Beamer Bilder von Treffen von ihm mit Personen der Zeitgeschichte bei sich zu Hause. Ferner wies er darauf hin, dass es ihm gelungen sei, im Landkreis Kelheim die erste Informationsfreiheitssatzung für einen bayerischen Landkreis durchzusetzen. Richtschnur für sein persönliches Handeln, so Peter-Michael Schmalz abschließend, sei die Umweltenzyklika von Papst Franziskus aus dem Jahr 2015, Laudato Si, die Lehre vom gemeinsamen ökologischen und sozialen Haus.
Nach Wortbeiträgen nominierte die Kreisversammlung Schmalz zum Landratskandidaten. Für die Aufstellung der sowohl aus ÖDP-Mitgliedern als auch aus parteifreien Bürgern bestehenden Kreistagliste stellten sich die anwesenden Kreistagskandidaten kurz vor. Von der Versammlung gewählt wurden schließlich die Bürgerinnen und Bürger in der Reihenfolge gemäß der Kandidatenliste: Platz 1: Peter-Michael Schmalz Langquaid, Platz 2: Annette Setzensack Mainburg, Platz 3: Konrad Pöppel Mainburg, Platz 4: Ferdinand Hackelsperger Bad Abbach, Platz 5: Georg Stöckl Rohr, Platz 6: Elisabeth Krojer Mainburg, Platz 7: Anne Rottengruber Mainburg, Platz 8: Judth Knitl Kelheim, Platz 9: Johannes Reschke (Prof. Dr.-Ing.) Langquaid, Platz 10: Thomas Michna (Dr.) Langquaid, Platz 11: Rudi Pfennig Abensberg, Platz 12: Anneliese Röhrl Kelheim, Platz 13: Josef Justl Riedenburg, Platz 14: Christine Schels Riedenburg/Altmühlmünster, Platz 15: Michael Uttlinger Riedenburg, Platz 16: Thomas Hubmann Neustadt, Platz 17: Quirin Daffner Neustadt/Irnsing, Platz 18: Gertrud Evrard Bad Abbach, Platz 19: Franz Geroldinger Bad Abbach, Platz 20: Miriam Hackelsperger-Bloos Bad Abbach, Platz 21: Waltraud Brombierstäudl Bad Abbach, Platz 22: Robert Wittl Siegenburg, Platz 23: Florian Fahrner Volkenschwand und Platz 24: Maria Eichstetter Elsendorf/Mitterstetten.