Kommunalwahl 2026: LBG setzt in Berg weiter auf Bürgermeister Peter Bergler

Von Hans Stepper · 1. Dezember 2025 um 11:00

Seit 2020 ist Peter Bergler Bürgermeister von Berg. Nun wurde er einstimmig von der „Liste Bürgernahe Gemeindepolitik“ (LBG) zum Bürgermeister-Kandidaten für die Kommunalwahl im März 2026 gewählt. Einhellige Zustimmung erhielt auch die LBG-Kandidatenliste für den Gemeinderat. Bergler nannte die wichtigsten Themen für eine nächste Amtsperiode.

„Ich habe noch nicht fertig“, begann Bergler im Gasthaus Lindenhof seinem Rückblick auf sechs Jahre als Bürgermeister.

„Ich durfte Verantwortung übernehmen wie ein Kapitän, der sein Schiff auch in schwerer See sicher führt. Und glauben Sie mir: Die See war rau“, sagte er und erwähnte die Corona-Krise, das Bürgerbegehren zum Kreisverkehr in Richtheim, die Personalthemen im Rathaus, die Absage für den Bau eines dringend benötigten Pflegeheims und den Bedarf an Kinderkrippen- und Kindergartenplätzen. Bergler: „Doch wir habe nicht gezaudert, wir haben gehandelt“.

Neue Räume für Wirtschaft und Wohnen in der Gemeinde Berg

Auf den Weg gebracht worden seien der Umbau des Rathauses, der Neubau des Feuerwehrhauses in Hausheim und die Modernisierung der Infrastruktur in den Ortsteilen. Stolz blickte Bergler auf die Erschließung von 2,8 Hektar Gewerbegebiet. „Weitere 35.000 Quadratmeter wurden bereits erworben, um die einheimische Wirtschaft zu stärken.“ Ausgewiesen seien neue Baugebiete in Stöckelsberg und Berg mit insgesamt 32 Parzellen, die 2026 vermarktet werden können.

Auch für die Kleinsten der Kommune habe sich einiges getan. Entstanden seien jeweils vier neue Krippengruppen und Kindergarten-Gruppen. Bergler: „Das waren Investitionen in die Zukunft unserer Familien, in das Herz unserer Gemeinde“. Als Alternative sei der AWO-Waldkindergarten „Fuchsbau“ beim Großwiesenhof entstanden.

Herausforderungen haben „Zusammenhalt gestärkt“

Bergler ging auch auf Rückschläge und Herausforderungen ein, die jedoch „den Zusammenhalt wachsen ließen“. Der zweite Bürgerentscheid zur Ortsumfahrung 2024 habe erneut gezeigt, wie lebendig die Demokratie auf Gemeindeebene sei. Entscheidungen dieser Größe gemeinsam abzuwägen, sei gelebte Bürgernähe und dafür stehe er ein.

„Die vielleicht größte Aufgabe, das Leben und Wohnen im Alter, liegt jedoch noch vor uns. Die demografische Entwicklung fordert uns heraus“, sagte der Bürgermeister. Das sei auch eine Chance, die Gemeinde so zu gestalten, dass alle Generationen hier gut leben können.

„Politik für die Menschen und mit den Menschen“

„Ich habe jeden Tag das Gefühl, etwas Sinnvolles und Wichtiges für unsere Gemeinde zu tun. Ich spüre, dass noch viel vor uns liegt, Aufgaben, die ich gerne weiterhin als Bürgermeister anpacken möchte“, warb Bergler für eine bürgernahe Gemeindepolitik ohne Parteizwang und „für eine Politik für die Menschen und mit den Menschen“.

„Wir haben gemeinsam viel gesät und gemeinsam viel geerntet. Ich bin überzeugt: Die nächste Ernte wird noch besser. Gemeinsam mit euch, gemeinsam mit unserer ganzen Gemeinde, möchte ich den Weg als Bürgermeister weitergehen, damit unsere Heimat weiterhin stark, lebenswert und zukunftsorientiert bleibt“, sagte Bergler.

LBG-Kandidaten für den Gemeinderat Berg

• Plätze 1 bis 10: 1. Peter Bergler, Meilenhofen; 2. Johannes Fürst, Stöckelsberg; 3. Daniel Dengler, Unterölsbach; 4. Michael Hierl, Sindlbach; 5. Christine Riel-Sommer, Berg; 6. Paul Hartmann, Bischberg; 7. Benjamin Federl, Berg; 8. Rosina Polster, Berg; 9. Maximilian Odörfer, Hausheim; 10. Georg Benz, Kadenzhofen

• Plätze 11-20: 11. Benjamin Weizer, Stöckelsberg; 12. Johannes Roth, Riebling; 13. Martina Straßer-Seitz, Stöckelsberg; 14. Jakob Rockstroh, Kettenbach; 15. Christian Schröter, Sindlbach; 16. Christine Eckart, Berg; 17. Nico Ehrnsperger, Oberrohrenstadt; 18. Christian Adlfinger, Loderbach; 19. Andrea Schiller, Unterrohrenstadt; 20. Richard Kölbl, Oberölsbach. Ersatzkandidat ist Ludwig Dischner, Berg.