Weihnachtsglitzer an allen Ecken: Ganz Abensberg erstrahlt im vorweihnachtlichen Zauber

Impressionen aus Abensberg: Nach dem eintägigen BBW-Christkindlmarkt starteten nun auch Turmweihnacht, Hüttenzauber und Niklasmarkt.
Nieselregen, Kälte, Matschpfützen: Nicht gerade das perfekte Wetter für einen Weihnachtsmarkt. Die Gäste, die am Mittwoch im BBW und beim Kuchlbauer die Marktsaison in Abensberg einläuten, stört das wenig. Schon kurz nach zwei Uhr am Nachmittag, als die Turmweihnacht gerade erst eröffnet ist und Standlbesitzer hier und da noch ihre Ware einräumen, trinken schon die ersten Menschen ihren Glühwein. Auch für eine Gruppe von Kollegen aus Abensberg gehört die späte Mittagspause auf der Turmweihnacht dazu.
Früher Start
„Wir starten jedes Mal so früh in den Markt. Und eine Backschinkensemmel ist Pflicht“, sagen sie, während sie in einem Unterstand mit Blick aufs Kunsthaus an ihrem heißen Getränk schlürfen.
Ein paar Meter weiter, in der Sternen-Alm neben dem Turm, holen sich die ersten Gäste am Stand von Angelika Lindinger ihren bestellten Adventskranz, bevor in den nächsten Tagen der Trubel richtig losgeht. Eine Reihe von Stoffwichteln blickt auf die Gäste herunter, nicht wenige davon sind von Lindinger selbst gemacht. Rundherum gibt es nicht nur das klassische Weihnachtssortiment wie Deko, warme Socken oder Holzsterne, sondern auch Ausgefalleneres: Eine Sonnenbrille in Rentier-Optik etwa oder ein Holzstuhl mit Teilen aus einer alten Nähmaschine. Rund um den Turm überwiegen handgemachte Schätze. Auch beim Weihnachtsmarkt im BBW versteht sich „handgemacht“ fast von selbst: Wenn die Azubis einmal im Jahr ihre Werke anbieten, dann kommen die Menschen in Scharen. Auf dem Gelände drängen sich die Menschen dicht vor den Ständen, an denenBBW-Azubis ihre Holzarbeiten, darunter sogar ein Schaukelpferd, Grills aus ausrangierten Waschmaschinen, selbst designte Karten aus der hauseigenen Grafikwerkstatt, kreative Gestecke und vieles mehr anbieten. Tags darauf, am Donnerstagnachmittag, komplettieren der Niklasmarkt und der Hüttenzauber endgültig das vorweihnachtliche Schauspiel in Abensbergs Straßen. Die Stadt hat an allen Ecken Glitzer aufgelegt. Spätestens ab Donnerstagabend, wenn dann auch am Niklasmarkt und am Hüttenzauber auf dem Stadtplatz die Buden öffnen, ist die ganze Stadt im Weihnachtsmodus.
Bühne für Kinder
Wenn dann die Bühne den Kindern gehört und sie Gelerntes aufführen, dann wird es nicht nur den Eltern heimelig ums Herz. So mancher wärmt sich die klammen Finger an den vielen Feuerstellen oder auch an einem der vielen Glühweinstände, so wie die Abensbergerinnen Carina Schuster, Lisa Kuffer und Melanie Schmidt. Auch auf dem festlich geschmückten Stadtplatz, beim Hüttenzauber kommen nun die Menschen zusammen. Niklasmarkt und Hüttenzauber dauern übrigens bis 14., die Turmweihnacht bis 21. Dezember.
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