Heike Fries nominiert: CSU und unparteiische Falkensteiner Liste stehen hinter Bürgermeisterin

Am Samstag trafen sich die unparteiische Falkensteiner Liste und der Ortsverband der CSU Falkenstein im Gasthof zur Post zur Wahl der Bürgermeisterkandidatin. Die Versammlung wurde vom 2. Bürgermeister Joachim Eberl (Falkensteiner Liste) eröffnet, und die Tagesordnung wurde vorgestellt. Als Wahlleiter wurde Wolfgang Stipanitz gewählt, es folgte die Vorstellung der Bürgermeisterkandidatin Heike Fries.
Mit einem außergewöhnlichen Zeichen des Zusammenhalts haben die CSU Falkenstein und die unparteiische Falkensteiner Liste Heike Fries als ihre Bürgermeisterkandidatin nominiert, einstimmig, mit einer Enthaltung und ohne Gegenstimme. Eine derart geschlossene Unterstützung zweier unterschiedlicher Gruppierungen ist selten und unterstreicht das Vertrauen in die bisherige Arbeit von Bürgermeisterin Heike Fries, die auch bei der Kreistagswahl für die CSU auf Listenplatz 12 antritt.
In ihrer Dankesrede betonte die Amtsinhaberin: „Diese gemeinsame Nominierung bedeutet mir sehr viel. Sie zeigt, dass wir nicht in Gegensätzen denken, sondern miteinander zum Wohl unserer Marktgemeinde arbeiten. Ich danke beiden Listen und allen Mitgliedern für dieses starke Zeichen des Zusammenhalts." Fries betonte, dass der kons-truktive Austausch und das gute Miteinander der letzten Jahre ein wichtiger Baustein für die positive Entwicklung der Marktgemeinde gewesen sei. Diesen Weg gelte es gemeinsam fortzuführen: „Ich freue mich auf weitere Aufgaben und neue Herausforderungen.“
Dazu gehören: „bestehende Projekte erfolgreich abschließen (Schröttinger Bräu, ehemaliges BayWa- Gelände), zusätzliche Kita- Gruppen schaffen und den Anbau vorantreiben. Neue bezahlbare Bauplätze für Familien und Gewerbe, Baulücken füllen. Weitere Parkflächen schaffen, Bau einer Quartiersparkgarage. Das Ergebnis der Feuerwehrbedarfsplanung weiterverfolgen. Infrastruktur weiterentwickeln.
Breitbandausbau zu 100 Prozent, Nahwärmenetz, Straßen- und Wegesanierungen, Tourismus stärken, Naturcampingplatz, unser Freibad als wichtigen Treffpunkt für Familien sichern, Konzept für die Burg entwickeln, Kommunale Gebäude sanieren. Förderung von Vereinen, Kultur und Ehrenamt, Gewerbebetriebe weiter unterstützen. Kinder, Jugendliche und Senioren stehen für mich seit Jahren im Mittelpunkt. Ob Betreuung, Freizeitmöglichkeiten, Barrierefreiheit oder soziale Angebote, ich möchte auch weiterhin dafür sorgen, dass alle in unserer Gemeinde die Unterstützung und Chancen erhalten, die sie brauchen."
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CSU-Ortschef Ludwig Himmelstoß erklärte den Weg der Entscheidungsfindung und die Gründe der Nominierung von Heike Fries als gemeinsame Kandidatin für das Bürgermeisteramt. Er hob hervor, wie wichtig es sei, dass Falkenstein auch im Kreistag stark vertreten ist. Der CSU-Ortsverband habe Fries als Listenkandidatin für den Kreistag vorgeschlagen. So könne die Gemeinde ihre Interessen wirkungsvoll einbringen und Förderungen, Infrastrukturprojekte und Zukunftsthemen aktiv mitgestalten.
Die gemeinsame Unterstützung für Fries sei daher ein klares Signal, dass man die Stimme Falkensteins, auch durch die CSU, auf allen Ebenen stärken wolle. Die Wahlveranstaltungen finden im Januar und im Februar statt.