Schnee und Eis brachten Busverkehr zum Erliegen: Lage in Regensburg normalisiert sich

Regensburg ist mit dem ersten Schnee überfordert: Der Wintereinbruch sorgt nicht nur für schöne Bilder, sondern auch für ein Verkehrschaos mitten in der Altstadt. Busse fuhren manche Haltestellen nicht mehr an, die Fahrgäste strandeten. Polizei und Winterdienst sind weiter gefordert.
Wie Stadtwerke-Sprecher Martin Gottschalk am späten Montagmorgen Auskunft gab, normalisiere sich die Situation. Mit Ausnahme der C-Linien seien die Busse sind wieder weitgehend normal unterwegs. „Es ist aber davon auszugehen, dass es aufgrund der winterlichen Verhältnisse weiterhin zu Verspätungen kommen kann“, erklärt Gottschalk. Früher am Tag hatte er bestätigt, dass der Busverkehr zwischen 7.45 und 9 Uhr weitestgehend zum Erliegen gekommen war. Es seien nur noch vereinzelt Fahrzeuge unterwegs gewesen.
An einigen Haltestellen hatten sich in den Morgenstunden schnell große Menschentrauben gebildet. Kopfschüttelnd und mit den Augen rollend blickten sie auf die vorbeifahrenden Busse. An anderen Haltestellen hielten die Busse. Die Fahrgäste, die ihren Anschluss bekamen, mussten sich den Platz in den Fahrzeugen mit vielen anderen teilen.
Auch am Bismarckplatz ging zu diesem Zeitpunkt nichts mehr. Busse sind dort liegen geblieben und können nicht weiterfahren. Teilweise mussten Passagiere die Fahrzeuge verlassen und zu Fuß weitergehen. Die RVV-App zeigte gegen 8.30 Uhr Verspätungen von bis zu 138 Minuten an. Insbesondere die Linien 2 und 6 sind von den Wetterkapriolen betroffen.
„Kleines Verkehrschaos“ durch Wintereinbruch in Regensburg
Eine Beamtin der Polizeiinspektion Regensburg Süd sprach auf MZ-Anfrage am Morgen von einem „kleinen Verkehrschaos“ am Bismarckplatz. Der Platz sei schlicht sehr vereist. Man sei derzeit dabei, ihn von Schnee und Eis zu befreien, um den Verkehr wieder zum Laufen zu bringen, sagte sie gegen 8.30 Uhr. Die Polizei sei vor Ort.

Seit dem frühen Morgen sind Mitarbeiter der Stadt Regensburg dabei, die Straßen und Gassen der Domstadt passierbar zu machen. Um kurz vor 5 Uhr rückte bereits ein Schneeräumer an, um den Aufgang zur Steinernen Brücke vom Schnee zu befreien. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Süd war es seit Mitternacht zu acht Unfällen gekommen, die Polizeiinspektion Nord registrierte am Montagmorgen vier Unfälle. Ein Radler der gestürzt war kam leicht verletzt ins Krankenhaus.
Während in Regensburg bislang (Stand 8.40 Uhr) keine gravierenden Unfälle bekannt wurden, kamen in der Nacht auf Montag drei Menschen auf der A93 bei Maxhütte-Haidhof ums Leben.