Tragisches Unglück bei Nittenau: Mann (79) lag regungslos in einem Fischweiher

Eine leblose Person in einem stark verschlammten Fischweiher hat am Donnerstagabend die Einsatzkräfte im Nittenauer Stadtgebiet im Landkreis Schwandorf gefordert. Feuerwehr, Rettungsdienst, Wasserwacht und Polizei waren im Bereich des Örtchens St. Martin vor Ort. Eine Notärztin konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Laut Nittenaus Vize-Polizeichef Patrick Dengler soll es sich bei dem Verstorbenen um einen 79-Jährigen aus dem Stadtgebiet handeln. Es soll zur Tagesroutine des Seniors gezählt haben, bei den Fischweihern nahe St. Martin nach dem Rechten zu sehen. So war es auch am Donnerstag, wie Ermittlungen der Polizei ergaben.
Angehörige machten sich Sorge und begannen mit der Suche
Doch als der 79-Jährige am frühen Abend noch nicht heimgekommen war, machten sich Angehörige Sorgen und begannen mit der Suche. In einem der Fischweiher bei St. Martin entdeckten sie schließlich den Mann und wählten gegen 18.45 Uhr den Notruf.
Schnell waren etliche Einsatzkräfte vor Ort, darunter die Wasserwachten aus Bodenwöhr und Nittenau sowie die Feuerwehren Nittenau und Bergham. Mit vereinten Kräften konnten die Retter den Mann aus dem Weiher ziehen.
Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen
Umgehend wurde eine Reanimation in die Wege geleitet, doch eine Notärztin konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der Einsatz der Rettungskräfte wurde von Nittenaus Kommandant Kevin Teutsch, Kreisbrandmeister Patrick Allen und Wasserwachts-Einsatzleiter Andreas Fuchs koordiniert.
Laut Polizeioberkommissar Dengler ist noch unklar, was genau zum Tod des Seniors führte. Ein Fremdverschulden könne aber ausgeschlossen werden, sagte der Beamte. Die Kriminalpolizei Amberg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.