Caritas eröffnet neue Geschäftsstelle in Rötz – hell, freundlich und zentral gelegen

„Näher am Menschen, näher am Kunden zu sein – und noch dazu neue Räumlichkeiten, die für einen hellen, lichtdurchfluteten Arbeitsbereich und somit auch zu einem freundlichen Arbeitsklima beitragen, das ist das größte Geschenk für die Mitarbeiter des Caritasvereins Rötz“.
Das hob der Träger des Vereins, die Pfarrei Rötz, mit dem Geistlichen – Pfarrer Alexander Dyadychenko – bei der Einweihungsfeier der neuen Geschäftsräume des Caritasverbandes Rötz hervor. Zu diesem freudigen Termin, bei dem auch zwei neue Dienstautos den kirchlichen Segen erhielten, waren auch zahlreiche Ehrengäste gekommen.
Wie Dyadychenko eingangs der Segnung berichtete, gehörten zum Versorgungsbereich des Caritasverbands neben Rötz auch die Gemeinden Schönthal, Tiefenbach und Treffelstein. 20 Mitarbeiter kümmerten sich hier um die Pflege, um die hauswirtschaftliche Versorgung und vor allem um die 120 pflegebedürftigen Menschen. Diese Zahl mache deutlich, wie unverzichtbar die Caritas für die Region sei.
Mit der „heutigen Feierstunde“ schließe sich ein Kapitel, in dem man bis September in einer schwer zu erreichenden, dunklen und beengten Geschäftsstelle beheimatet war – in einem ehemaligen Klassenzimmer der Grund- und Mittelschule. „Nach drei Jahren in einem Behelfsquartier sind wir wieder in echte Büroräume eingezogen – und diesen wird heute der Segen erteilt“, freute sich Dyadychenko.
Freundlicher Arbeitsplatz
Für den mobilen Pflegedienst bedeute das so etwas wie einen Neubeginn. Besonders für die Kunden und Patienten und deren Angehörige seien die neuen Geschäftsräume in der Winklarner Straße 11, das zentral, direkt an der Straße liegt und einen fast barrierefreien Zugang (nur zwei Stufen im Eingangsbereich hat), ein Glücksfall gewesen. Vor allem aber für die Mitarbeiter stünde jetzt ein heller freundlicher Arbeitsplatz zur Verfügung. Pfarrer Dyadychenko dankte Bürgermeister Dr. Stefan Spindler, der, als der ambulante Pflegedienst aus dem Kindergarten ausziehen musste, die Räume in der alten Schule zur Verfügung gestellt habe. Und auch Ludwig Reger, dem Vorsitzenden des Caritas-Kreisverbandes, dankte Dyadychenko, da Reger bei der Suche nach neuen Räumlichkeiten unterstützend mitgewirkt habe.

Dyadychenkos besonderer Dank aber galt allen Mitarbeitern des Pflegedienstes für die gute Versorgung der Menschen in Rötz und Umgebung. Auch dass der Umzug so zügig und reibungslos geklappt habe, dafür gebühre Dank. Der Besuch der vielen Ehrengäste ehre den Verein – und stärke somit das Engagement der Mitarbeiter, den Kunden freundlich und kompetent beizustehen, stellte Dyadychenko fest „Möge dieser Tag uns allen, Zuversicht, Gemeinschaft und Gottes Segen für die kommenden Aufgaben schenken“, wünschte sich Dyadychenko als Träger des Caritasverbandes Rötz.
Auf ein gutes Miteinander
Ludwig Reger, Kreisvorsitzender des Caritasverbandes, freute sich, dass der Rötzer Caritasverband eine neue Bleibe gefunden habe, die mit optimalen Räumlichkeiten aufwarten könne. Die neue Anlaufstelle sei nicht nur für Patienten und Angehörige optimal erreichbar, auch die Mitarbeiter, die gewissenhafte und gute Arbeit leisteten, hätten dieses freundliche Arbeitsumfeld verdient. Er wünschte ihnen in den neuen Räumlichkeiten ein gutes Miteinander und dass sie den bedürftigen Menschen, die sie kontaktieren, helfen können.
Bürgermeister Spindler sagte, dass es „in der heutigen Zeit“ immer wichtiger werde, hilfsbedürftigen Menschen zu beizustehen, damit sie so lange wie möglich noch zu Hause leben könnten. Hier sei der Caritasverband ein wichtiger Baustein, um diesem Wunsch nachzukommen. Gerade die ambulante Pflege, die Bedürftige und Angehörige unterstütze, leiste hier sehr gute Dienste.
Auch die Stadt nehme sich der Probleme der Menschen an. Mit der neuen Gemeindeschwester Barbara Reidl, die auch unter den Gästen weilte, habe man eine Ansprechpartnerin, die Menschen unterstützend bei ihren Problemen begleite. Namens der Stadt überreichte Spindler ein Präsent.
Bevor Dyadychenko die Segnung der Räume und der zwei neuen Dienstautos vornahm, sagte er, dass der Segen nicht dem Gebäude oder den Autos, sondern den Menschen, die ein- und ausgehen und die hier arbeiteten, gelte.